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Relegation 3 Liga: Essen bereitet sich auf VAR und Fürth vor

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geht mit einer speziellen Vorbereitung und mehreren Personalsorgen in das erste Spiel der . Am Dienstagabend um 20.30 Uhr steigt die erste Partie des Duells um den Platz in der 2. Bundesliga, live bei Sky und . Trainer ließ seine Mannschaft seit Montag hinter verschlossenen Türen trainieren und stellte sie dabei gezielt auf den Einsatz des Videoassistenten ein.

Der VAR spielt in den beiden Relegationspartien eine Rolle, obwohl die 3. Liga selbst ohne Videoassistant auskommt. Genau darauf habe man die Mannschaft nach Koschinats Worten intensiv vorbereitet. Er sagte, er habe das Team in hohem Maß sensibilisiert und die nötigen Verhaltensänderungen einstudieren lassen, weil Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden fallen. Nach seiner Einschätzung werde das für Essen kein Nachteil sein, weil das Thema sehr ausführlich besprochen worden sei.

Für das Hinspiel muss Essen auf und verzichten. ist dagegen wieder verfügbar. Koschinat nannte das eine erfreuliche Nachricht und hob hervor, dass Brumme eine hervorragende Saison gespielt habe und ein wichtiger Spieler sei. Mit hat Essen zudem den besten Torschützen in den eigenen Reihen: Der Angreifer kam auf 19 Treffer und traf in einer Saison, die für den Klub sportlich die entscheidende Grundlage für diese Relegation 3 Liga bildet.

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Die Ausgangslage ist klar, auch wenn noch nichts entschieden ist. Greuther Fürth als Zweitligist ist der Gegner im Kampf um einen Platz im nächsten Jahr in der 2. Bundesliga. Für Essen wäre ein Heimsieg nach Koschinats Worten ein gutes Ergebnis, das Rückspiel würde dann offen bleiben. Gleichzeitig müsse die Mannschaft darauf achten, nicht zu deutlich zu verlieren, damit sie sich im zweiten Vergleich noch alle Möglichkeiten offenhält.

Dass der Trainer die Partie nicht nur über Taktik, sondern auch über die Eigenheiten des VAR vorbereitet hat, zeigt, wie ungewöhnlich diese Relegation für einen Drittligisten ist. In der Liga selbst gibt es keinen Videoassistenten, in den Entscheidungsspielen aber schon. Essen hat sich darauf eingestellt, doch am Ende wird auch davon abhängen, wie gut der frühere RWE-Jugendspieler Futkeu und seine Fürther Kollegen die Nerven halten. Das Hinspiel am Dienstagabend könnte damit weniger die Entscheidung bringen als den Ton für das gesamte Duell setzen.

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