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Wolfsburg rettet sich in die Relegation und trifft nun auf Paderborn

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hat sich mit einem 3:1 bei den Platz in der Relegation gesichert und trifft nun auf . Das Hinspiel ist für Donnerstag um 20.30 Uhr angesetzt und wird bei Sat.1 gezeigt.

Für den Klub ist es die dritte Relegation nach 2017 und 2018. Ausgerechnet einer der teuersten Kader im deutschen Profifußball muss damit wieder den Umweg gehen, den in Wolfsburg viele längst für ausgeschlossen hielten.

Der Druck reicht weit über diesen einen Abend hinaus. Bei VfL Wolfsburg wird bereits ein Reset vorbereitet, der dem Verein eine neue Grundlage und ein sympathischeres Gesicht geben soll. Klub, Hauptsponsor und Fans suchen nach mehr Bedeutung und einem klareren Konzept. Die Botschaft ist deutlich: Die Mannschaft soll nicht nur die Klasse halten, sondern auch wieder erklären, wofür dieser Verein steht.

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Die Kritik daran ist entsprechend scharf. Trotz teurer Verpflichtungen steht Wolfsburg erneut in der Relegation, und damit auf einer Bühne, auf der sich die eigene Strategie und die eigenen Werte messen lassen müssen. Auf Antworten der früheren Trainer und Daniel Bauer, so heißt es, sei man nicht gekommen. Bauer sagte öffentlich, er halte Struktur und Atmosphäre in Wolfsburg nicht für bundesligatauglich.

Genau an diesem Punkt setzt auch die aktuelle Neuordnung an. , der als erfolgloser Geschäftsführer gegangen ist, ist nicht mehr Teil der Lösung. Wochenlang wurde zudem über eine Rückkehr von spekuliert. Dazu passt die Haltung von , der die Situation nach dem Saisonende mit ungewöhnlicher Deutlichkeit beschrieb: Man müsse auch mal leiden können, sich wehren und Haltung zeigen, sagte er. Und er fügte hinzu: Es sei vielleicht auch ein bisschen Neid.

Das bringt die Lage in Wolfsburg auf den Punkt. Es geht nicht nur um 90 Minuten gegen Paderborn, sondern um den nächsten Versuch, einen dauerhaften sportlichen und strukturellen Absturz zu stoppen. formulierte es so: Bundesliga-Fußball bei den Frauen und Männern sei ein wichtiger Faktor für Lebensqualität. Genau daran wird sich der Klub nun messen lassen müssen.

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