Lesen: Nick Woltemade trifft endlich, doch Newcastle streitet weiter über den Sturm

Nick Woltemade trifft endlich, doch Newcastle streitet weiter über den Sturm

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hat seine lange Flaute beendet und gegen sein erstes Premier-League-Tor im Jahr 2026 erzielt. Der 24 Jahre alte Angreifer hofft weiter auf einen Platz im WM-Kader, doch die Diskussion bei dreht sich nach wie vor um die Frage, ob der Klub im Sommer noch einen neuen Stürmer braucht.

Gegen West Ham traf nicht nur Woltemade. legte zwei Tore nach und setzte damit seine späte Formstärke fort. Der Angreifer hat in seinen vergangenen acht Premier-League-Partien sechs Treffer erzielt und zuletzt sechs Spiele nacheinander begonnen. Für Newcastle ist das ein wichtiger Befund, weil ausgerechnet im Angriff Bewegung in eine Debatte gekommen ist, die längst über ein einzelnes Spiel hinausgeht.

hatte Newcastle zuvor gewarnt, sich nicht von „drei oder vier guten Wochen“ täuschen zu lassen, und sagte, der Klub brauche im Sommer einen neuen Mittelstürmer. klang am Freitag deutlich vorsichtiger. Er sagte, Newcastle habe derzeit genug Optionen auf der Position im Angriff und machte zugleich klar, wo das eigentliche Problem liege: die richtige Balance zu finden und Tore konstant zu erzielen. Auf die Lage um Woltemade angesprochen, hatte Howe zuletzt nur gesagt: „Es ist schwierig.“

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Der Kontrast zwischen beiden Einschätzungen ist für Newcastle brisanter als der Treffer gegen West Ham. Howe verwies darauf, dass früher in der Saison bereits als Stürmer ausgeholfen habe, und nannte zudem die Fitnessprobleme von Yoane Wissa. Das spricht für einen Kader, der Lösungen kennt, aber nicht dauerhaft verlässlich auf einer Linie agiert. In diesem Bild passt Osulas Lauf plötzlich genauso gut wie Woltemades Befreiungsschlag.

Gerade Woltemade war in England immer wieder Thema auf dem Transfermarkt, weil seine Leistungen in dieser Saison hinter den Erwartungen zurückblieben. Dass er nun ausgerechnet gegen West Ham erstmals 2026 in der Premier League trifft, ändert nicht alles, aber es verschiebt die Tonlage. Für Newcastle ist es ein Hinweis darauf, dass der Sturm noch nicht fertig geschrieben ist. Und für Woltemade bleibt der nächste Schritt derselbe wie der letzte: nicht nur ein Tor zu liefern, sondern einen Platz im Gespräch um mehr zu behalten.

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