Lesen: Hanfmann bezwingt Schönhaus in Hamburg und steht im Achtelfinale

Hanfmann bezwingt Schönhaus in Hamburg und steht im Achtelfinale

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hat beim den 18 Jahre alten in drei Sätzen bezwungen und das Achtelfinale erreicht. Der 55. der Welt setzte sich am Montag am Rothenbaum nach 2:15 Stunden mit 6:3, 6:7 (4:7), 6:4 durch.

Für Schönhaus war es der erste Auftritt im Hauptfeld eines ATP-Turniers, und er hatte sich über die Qualifikation in das mit 2.219.670 Euro dotierte Sandplatzturnier gespielt. Hanfmann brauchte im ersten Satz rund eine halbe Stunde, dann aber kippte die Partie: Schönhaus holte sich den zweiten Durchgang nach etwa eineinhalb Stunden Spielzeit im Tiebreak und hielt den Favoriten damit lange unter Druck.

Im Entscheidungssatz schlug Hanfmann dann bei 3:2 zu und nahm seinem Gegner das Aufschlagspiel ab. Bei seinem ersten Matchball machte er nach 2:15 Stunden den Einzug in die Runde der letzten 16 perfekt. Nach dem Spiel lobte Hanfmann den Youngster ausgiebig und sagte über Schönhaus: „Ich freue mich, dass so jemand kommt, das ist ein sehr interessanter Spieler. Er spielt eine einhändige Rückhand, spielt geile Stopps. Er macht viele Highlightschläge“.

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Schönhaus hatte vor dem Duell in Hamburg bereits zwei Matches absolviert und damit mehr geschafft als viele Qualifikanten bei ihrem Debüt. Im Vorjahr hatte er im Juniorenbereich bereits das Endspiel der französischen Meisterschaften erreicht, nun ging es für ihn erstmals auf die große ATP-Bühne. Hanfmann wiederum war in der Qualifikation noch als Mentor an seiner Seite gewesen, bevor beide am Montag direkt gegeneinander antraten.

Der Nachmittag am Rothenbaum passte damit genau zu dem, was den Hamburg Open in dieser Woche ausmacht: junge Außenseiter, gestandene Profis und enge Matches auf roter Asche. Für Hanfmann und gab es am Montag den Sprung ins Achtelfinale, nachdem Altmaier mit 7:5, 6:2 besiegt hatte. Später am Abend verpasste den Einzug in die nächste Runde und verlor gegen Jakub Mensik mit 6:7 (3:7), 2:6.

Für deutsche Fans bleibt damit vor allem Hanfmann als fester Anker im Turnier. Der 16. Karriere-Auftritt am Rothenbaum endete diesmal mit einem Arbeitssieg gegen einen Gegner, der als Qualifikant und ATP-Debütant schon vorher mehr Aufmerksamkeit gezogen hatte, als seine Ranglistenposition vermuten ließ. Justin Engel war derweil noch im Wettbewerb und sollte am Dienstag auf Ugo Humbert treffen.

Wie weit Hanfmann in Hamburg kommt, hängt nun davon ab, ob er die Form aus dem zähen Auftakt mitnimmt. Sicher ist aber schon jetzt: Der Montag am Rothenbaum hat gezeigt, dass der deutsche Turnierblock nicht nur über Namen, sondern auch über Widerstandskraft definiert wird.

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