Lesen: Helena Christensen setzt in Cannes auf dunkles Roberto-Cavalli-Kleid

Helena Christensen setzt in Cannes auf dunkles Roberto-Cavalli-Kleid

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hat bei der Premiere von „“ in Cannes den Laufsteg direkt auf den roten Teppich geholt. Am Dienstagabend trug sie bei der 2026 Cannes Film Festival in Frankreich ein Kleid aus Roberto Cavallis Herbst-2026-Ready-to-wear-Kollektion.

Das ärmellose Kleid setzte auf schmale Träger, einen tiefen, gewellten Ausschnitt und transparente Partien an Taille und Rock. Das Ergebnis war eine Mischung aus Sinnlichkeit und Gothic-Anklang, mit einem patchworkartigen Aufbau, der dem Look eine kantige Note gab.

Der Auftritt hatte Gewicht, weil Christensen damit einen Entwurf zeigte, der erst im Februar 2026 bei der Mailänder Modewoche debütiert hatte. Die Herbstkollektion von kam damals vollständig in Schwarz daher und markierte eine deutliche, dunkle Wendung für das Haus. , seit mehr als fünf Jahren Kreativdirektor der Marke, hatte die Linie als „New Romantic and dark“ beschrieben - zugleich festlich, sinnlich, feminin und tough.

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Genau dieser Ton zeigte sich auf Christensen. Die Kollektion war mit starkem Leder, Croc-Cropped-Jacken, besticktem Tüll und extra langen, plissierten Ärmeln vorgestellt worden; die Anspielung auf Gothic-Ästhetik war dabei unübersehbar. hatte die Schau als eine „Gothic turn for fall“ beschrieben, deren Looks an Morticia Addams erinnerten. Christensen übersetzte diese Vorlage in eine Red-Carpet-Version, ohne den Cavalli-Kern zu verlieren.

Das ist auch der Punkt, an dem der Look über reines Festival-Styling hinausgeht. Cannes hat mit seiner 79. Ausgabe, die am 12. Mai begonnen hat und am Samstag endet, den üblichen Strom aus Premieren und Auftritten, doch nicht jeder Look verweist so klar auf die Saison dahinter. Hier war die Verbindung direkt: ein Kleid aus einer Kollektion, die noch frisch vom Laufsteg kam, getragen in einem Moment, in dem das Festival noch um seine großen Titel und seinen Jury-Fokus kreist, zu dem , und der Filmemacher Park Chan-wook gehören.

Damit machte Christensen vor allem eines sichtbar: Roberto Cavalli setzt unter Puglisi nicht nur auf Glamour, sondern auf Dunkelheit mit Struktur. „You can still see Cavalli through the texture“, sagte Puglisi über die Kollektion. Genau das war in Cannes zu erkennen. Der Schatten blieb schwarz, aber die Signatur war eindeutig Cavalli.

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