Jurij Rodionov ist mit einem klaren Auftaktsieg in die French-Open-Qualifikation gestartet. Der 27-jährige Österreicher setzte sich am Dienstag gegen den an Nummer 20 gesetzten Serben Dusan Lajovic mit 6:2, 7:5 durch und brauchte dafür nur 1:18 Stunden.
Rodionov, derzeit auf Platz 158 der Weltrangliste, ließ seinem Gegner im ersten Satz kaum Luft und hielt auch im zweiten Durchgang den Druck hoch, bis Lajovic kurz vor Schluss doch noch nachgab. Für den Österreicher ist es ein gelungener erster Schritt auf dem Weg durch die Qualifikation in Paris, wo jedes Match sofort Gewicht hat.
Als Nächstes wartet Gustavo Heide, der sich mit 6:3, 6:0 gegen Dan Added durchsetzte und als Nummer 187 der Welt in die Partie geht. Das Duell ist für Rodionov die nächste Hürde in einem Feld, in dem kleine Schwächen sofort teuer werden können. Mit jedem gewonnenen Satz rückt der Sprung näher, doch der nächste Gegner kommt ohne großen Namen, aber mit einem klaren Ergebnis im Rücken.
Aus österreichischer Sicht sind Sebastian Ofner, Anastasia Potapova, Lilli Tagger und Julia Grabher bereits im Hauptfeld fix. Rodionovs Sieg passt damit in einen starken österreichischen Auftakt in Roland Garros, auch wenn der Weg für ihn noch länger ist als für jene, die schon in der Hauptrunde stehen.
Die Partie gegen Heide wird zeigen, ob Rodionov den Schwung vom Start mitnimmt. Nach dem Erfolg über Lajovic ist klar: Er hat in Paris mehr als nur mitgespielt, und in der Qualifikation kann genau das den Unterschied machen.

