Aguas Andinas hat am Sonntag, 17. Mai, einen Corte de agua in einem Sektor von Lo Barnechea in der Región Metropolitana gemeldet. Die Unterbrechung begann gegen 8:15 Uhr und sollte nach Angaben des Versorgers gegen 14:15 Uhr enden.
Die Störung war als Notfallunterbrechung angekündigt und wurde durch einen Defekt in der Matrix des Netzes ausgelöst. Laut Aguas Andinas sollte sie rund sechs Stunden dauern.
Für die Hauptstadt war das am selben Tag eine begrenzte, aber spürbare Störung: Aguas Andinas erklärte, dass keine anderen Gemeinden oder Sektoren der Region Metropolitana von Wasserabschaltungen betroffen seien. Das Unternehmen versorgt den Großteil der Region mit Trinkwasser und informiert auf seiner Website über geplante und Notfall-Unterbrechungen.
Der Fall zeigt vor allem, wie punktuell solche Eingriffe inzwischen gehandhabt werden. Der corte de agua in Lo Barnechea blieb auf einen einzelnen Bereich beschränkt, und die Rückkehr des Dienstes war für den frühen Nachmittag vorgesehen. Damit war die entscheidende Frage am Sonntag nicht, ob die gesamte Hauptstadt betroffen sei, sondern wie schnell die Reparatur an diesem Netzabschnitt abgeschlossen werden konnte.

