Lesen: Elena Uhlig über Ehe-Regeln mit Fritz Karl: Humor, Sex und Vertrauen

Elena Uhlig über Ehe-Regeln mit Fritz Karl: Humor, Sex und Vertrauen

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und sagen über ihre Beziehung, was viele Paare nur denken, aber selten so offen aussprechen: Ohne Humor und Sex läuft bei ihnen nichts. Im Interview sprach das Paar über seine 20-jährige Beziehung, die offizielle Ehe seit 2023 und die Regeln, die den Alltag zusammenhalten.

Karl, der seit 2006 mit Uhlig zusammen ist, brachte es auf eine kurze Formel: „Nur zwei Dinge sind für uns absolut wichtig: Humor und Sex.“ Uhlig ergänzte sofort: „Und Vertrauen.“ Karl setzte nach: „Beides zusammen.“ Für beide ist das keine Pose für die Öffentlichkeit, sondern eine Grundregel in einer Beziehung, in der sie gemeinsam vier Kinder haben. Aus einer früheren Beziehung bringt Karl zudem drei weitere Kinder mit; er ist außerdem vierfacher Großvater.

Warum das Gespräch gerade jetzt Aufmerksamkeit bekommt, liegt nicht nur an der Offenheit der beiden, sondern auch daran, wie sie ihren Alltag beschreiben. Uhlig sagte, sie gehe nie böse ins Bett. Karl formulierte es noch direkter: Wenn es um nichts mehr gehe, stimme etwas nicht. „Bei uns ist es sehr laut“, sagte er mit Blick auf das lebendige, nicht immer geräuschlose Miteinander. Uhlig konterte mit einem Satz, der viel über die Dynamik der beiden verrät: „Weil Du einfach auch sehr anstrengend bist.“

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Die beiden leben seit 2006 zusammen und sind seit 2023 offiziell verheiratet. Dass sie nach so vielen Jahren noch so selbstverständlich über Nähe, Reibung und Vertrauen sprechen, gibt dem Gespräch Gewicht. Es ist auch ein Gegenbild zu den glatt polierten Liebeserzählungen, die Promi-Paare oft liefern. Hier geht es nicht um perfekte Harmonie, sondern um eine Beziehung, die sich an Alltag, Arbeit und vier Kindern messen lassen muss.

Die Spannung in ihrem Bericht liegt in dem, was sie neben der Liebe über die eigene Lebensrealität sagen. Uhlig erklärte, dass sie zuletzt nur drei Drehtage im vergangenen Jahr hatte und von ihrem erlernten Beruf allein nicht mehr leben könne. Sie habe Unternehmen gegründet und eigene Mode auf den Markt gebracht. Karl wiederum sagte, die Wertschätzung für Schauspiel habe nachgelassen und Sender setzten zunehmend auf jüngere Menschen. Die beiden reden also nicht nur über Privatleben, sondern auch über den Druck, unter dem Künstlerinnen und Künstler heute arbeiten.

Hinzu kommt ihr gemeinsamer Bühnenalltag. Das Paar tourt mit dem Programm „“, und auch dort spielt das Zusammenspiel der beiden eine Rolle. Karl sagte, nach einer Vorstellung um 23 Uhr wolle er einfach nur schlafen. Uhlig sieht Ankunft im Hotel offenbar weniger entspannt: Sie prüft Zimmer, Kissen und Matratzen genau. Karl wartet nach einer Aufführung lieber im Auto oder an der Bar. Selbst in solchen Kleinigkeiten zeigt sich das Muster, das die beiden im Interview beschreiben: jeder bleibt für sich, beide bleiben miteinander verbunden.

Genau darin liegt die Antwort auf die Frage, warum ihre Beziehung nach 20 Jahren noch trägt: nicht in einer großen Geste, sondern in einer klaren Ordnung aus Nähe, Eigenständigkeit und dem Willen, die Dinge nicht versanden zu lassen. Karl sagte, jeder Partner solle seine Unabhängigkeit behalten. Und wenn nichts mehr zähle, dann sei etwas falsch. Bei Elena Uhlig und Fritz Karl scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Es zählt noch sehr viel.

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