Lesen: Kanada wird zum großen Test: Mercedes und McLaren bringen Updates

Kanada wird zum großen Test: Mercedes und McLaren bringen Updates

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und fahren mit großen Upgrade-Paketen zum Großen Preis von Kanada, und beide Teams wissen, dass Montreal mehr sein wird als nur der nächste Termin im 19-Runden-Kalender von 2026. Für Mercedes ist es der Versuch, den frühen Vorsprung zu verteidigen. Für McLaren ist es die Chance, den Abstand weiter zu verkleinern.

Mercedes hat die erste Hälfte seines Pakets bereits zurückgehalten, um es gezielt am Circuit Gilles-Villeneuve einzusetzen. sagte dazu, das größere Update komme in Kanada, fügte aber sofort an: „Jetzt müssen wir sicherstellen, dass es auch funktioniert“. Der Ton ist bemerkenswert für ein Team, das die ersten vier Rennen der Saison von der Pole Position aus gewann und damit früh den Maßstab setzte.

Auch die Ausgangslage in der Meisterschaft macht Montreal zu einem Prüfstein. reist als Tabellenführer an, nachdem er in Miami seinen dritten Grand Prix in Folge gewonnen hat. liegt 20 Punkte zurück. Mercedes hat also nicht nur die beste Startbilanz des Jahres, sondern mit Antonelli auch den Fahrer mit dem stärksten Lauf der frühen Saison.

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McLaren kommt mit Rückenwind, aber auch mit offenem Arbeitsauftrag. Das Team hat seine Updates auf Miami und Montreal verteilt, rund 60 Prozent der Neuerungen kamen in Florida, etwa 40 Prozent folgen nun in Kanada. Im Mittelpunkt steht in Montreal ein neuer Frontflügel, ein Bauteil, das für die gesamte Aerodynamik des Autos wichtig ist. Montreal mit seinen langen Geraden ist dabei ein Ort, an dem sich zeigt, ob die jüngsten Fortschritte auf dem Papier auch auf der Strecke tragen.

Die Fortschritte von McLaren sind nicht zufällig gekommen. Das Team hat den Abstand zu Mercedes in den vergangenen Wochen verringert, nachdem es das Mercedes-Aggregat besser verstanden hatte. Dennoch war der Eindruck aus Miami nicht vollständig repräsentativ. Mercedes blieb über Qualifying und Rennen hinweg das stärkere Gesamtpaket, auch nach weiteren Änderungen bei Setup und Motormanagement. Wolff formulierte den Kern des Problems ohne Euphemismus: „Auf dem Papier ist es leicht zu sagen, man ist drei oder vier Zehntel schneller. Aber das muss sich auf der Strecke und auf der Uhr zeigen.“

Genau darum geht es in Kanada. Der Grand Prix wird der nächste echte Test dafür, ob die frühen Entwicklungsgewinne der Saison halten. Mercedes versucht, die Vormachtstellung aus dem starken Start in Australien und den ersten vier Rennen zu sichern, während McLaren nach neuen Belegen dafür sucht, dass der jüngste Schritt nach vorn mehr ist als ein Ausreißer. Der Zwischenstand ist klar: Beide Teams bringen nicht nur Teile nach Montreal, sondern auch eine erste Antwort auf die Frage, wer die Entwicklungsschlacht von 2026 bislang wirklich kontrolliert.

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