Lesen: Kroatien setzt auf Modric: Vorläufiges 26er-Aufgebot für die WM 2026 steht

Kroatien setzt auf Modric: Vorläufiges 26er-Aufgebot für die WM 2026 steht

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ist mit 40 Jahren in Kroatiens vorläufigem 26-Mann-Kader für die Fußball-WM 2026. Der Mittelfeldspieler könnte damit bei seiner fünften Weltmeisterschaft auflaufen und in dem Turnier sein 200. Länderspiel für Kroatien machen.

Nationaltrainer benannte das vorläufige Aufgebot am Montag und nahm außerdem sieben Spieler auf Abruf mit. Bis zur -Frist am 1. Juni können noch Spieler aus dieser Warteliste in den endgültigen Kader rücken. Für kroatien ist das mehr als eine Formalität: Es ist der erste klare Hinweis darauf, mit wem der zweimalige WM-Medaillengewinner in den Sommer geht.

Modric steht weiter im Zentrum der Mannschaft, die bei der WM 2018 Vizeweltmeister wurde und 2022 Platz drei holte. Der Spielmacher hatte im April eine Operation nach einem Wangenbeinbruch und verpasste den Saisonabschluss von . Dass er nun dennoch im vorläufigen Kader steht, spricht dafür, dass Kroatien bei seiner Ankunft in Nordamerika erneut auf Routine und Spielkontrolle setzen will.

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Auch Josko Gvardiol gehört zum 26er-Kader, nachdem er sich im Januar nach einem Schienbeinbruch einer Operation unterzogen hatte. Der Verteidiger kehrte am 13. Mai im Spiel gegen zurück. , der bei seiner vierten WM spielen könnte, ist ebenso dabei wie Modric, Mateo Kovacic und Andrej Kramaric, die vier kroatischen Profis mit mehr als 100 Länderspielen.

Der auffälligste Name auf der Warteliste ist . Der 24-Jährige blieb trotz 38 Toren in 47 Einsätzen in allen Wettbewerben in dieser Saison außen vor, während Petar Musa den Vorzug erhielt. Musa kommt aus einer starken MLS-Phase mit 12 Toren in 13 Spielen. Genau diese Entscheidung zeigt, dass Dalic nicht nur nach Reputation auswählt, sondern auch nach aktueller Form.

Vor der WM trifft Kroatien in zwei Testspielen auf Belgien und Slowenien. In der Vorrundengruppe wartet dann ein Programm mit England, Ghana und Panama. Für Modric und seine erfahrenen Mitstreiter geht es damit um mehr als einen weiteren Turnierauftritt: Es geht darum, ob eine Mannschaft mit ihren größten Namen noch einmal den Weg durch eine schwere Gruppe findet.

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