Lesen: Tod nach Sturz am Volcan Llaima löst lange Rettung in La Araucanía aus

Tod nach Sturz am Volcan Llaima löst lange Rettung in La Araucanía aus

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Am Volcan Llaima in der Gemeinde Vilcún in der Region La Araucanía ist eine Frau beim Wandern tödlich verunglückt. Sie stürzte in Cherquenco in eine Spalte und fiel nach Angaben der Behörden rund 600 Meter, bevor sie noch am Unfallort starb.

Der Vorfall setzte am Dienstag einen Rettungseinsatz mit Hubschrauber, -Personal, Feuerwehr und Polizeikräften aus Vilcún, Cherquenco und Curacautín in Gang. Auch die beteiligte sich an der Such- und Bergungsarbeit, die sich über den ganzen Nachmittag hinzog.

Der regionale Leiter von Senapred in La Araucanía, , sagte, die Gruppe, die den Aufstieg unternahm, habe über die Aktivität nicht informiert. Er erklärte: „Un grupo que se encontraba haciendo escalamiento en el volcán Llaima. De acuerdo a las informaciones (…) no dieron registro a Conaf por este evento. Una de estas personas, de sexo femenino al parecer, preliminarmente, habría caído en una grieta y en este momento se está efectuando el rescate con helicóptero y personal del GOPE“.

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Der Einsatz wurde zusätzlich durch das Wetter erschwert. Der Hubschrauber der kam wegen der klimatischen Bedingungen nicht bis zu dem Punkt, an dem sich der Leichnam der Frau befand; Wind, niedrige Temperaturen und schlechte Sicht behinderten die Bergung. Dass die Tour nicht zuvor bei Conaf registriert worden war, verschärfte den Vorfall zusätzlich, weil die Retter unter Zeitdruck und unter schwierigen Bedingungen arbeiten mussten.

Der Fall zeigt, wie gefährlich ein Aufstieg am Llaima selbst für erfahrene Gruppen werden kann, wenn ein Unfall in steilem Gelände und bei schlechtem Wetter passiert. Für die Bergung blieb am Ende nur der lange, schwierige Einsatz bis in die Abendstunden.

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