Prinz Daniel hat im Morgensender Nyhetsmorgon von TV4 selten so offen über sein Familienleben gesprochen. Der 52-Jährige erklärte am Montag, dass seine beiden Kinder Sport treiben und die Familie Bewegung im Alltag bewusst pflegt.
„Unsere Kinder sind jetzt 14 und 10 Jahre alt und beide treiben Sport“, sagte Daniel. Er fügte hinzu, dass Estelle seit einigen Jahren Basketball für sich entdeckt habe, während Oscar lieber Fußball spiele. Auch außerhalb des Trainings sei Aktivität für die Familie wichtig: „Außerdem sind wir eine Familie, die gerne draußen spazieren geht und sich bewegt.“
Die Aussagen fielen im Zusammenhang mit dem zehnjährigen Jubiläum von Generation Pep, jener gemeinnützigen Organisation, die Daniel und Kronprinzessin Victoria 2016 gründeten. Ziel der Initiative ist es, Kinder und Jugendliche zu einem gesünderen Leben und mehr Bewegung zu ermutigen. Vor Kurzem reiste Daniel nach Örebro, um das Jubiläum zu begleiten, und sprach dort gemeinsam mit der früheren Spitzensportlerin Carolina Klüft.
Der Auftritt war bemerkenswert, weil das Privatleben der schwedischen Royals normalerweise streng abgeschirmt bleibt. Gerade deshalb erhielt die Botschaft zusätzliches Gewicht: Für die Familie sei das soziale Erbe „ziemlich wichtig und entscheidend“, sagte Daniel. Damit machte er deutlich, dass es bei Generation Pep nicht nur um ein offizielles Projekt geht, sondern um ein Anliegen, das auch im eigenen Zuhause gelebt wird.
Genau darin liegt der Kern des Auftritts am Montag. Daniel von Schweden lieferte keine glatte PR-Botschaft, sondern verband das Jubiläum der Initiative mit einem Blick in den Alltag seiner Familie. Das macht Generation Pep zum glaubwürdigen Teil der königlichen Öffentlichkeitsarbeit – und zum Thema, das über einen einzelnen Fernsehauftritt hinausreichen soll.
