Lesen: Karen Paola gerät bei Fiebre de Baile mit Jury nach harter Bewertung aneinander

Karen Paola gerät bei Fiebre de Baile mit Jury nach harter Bewertung aneinander

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sorgte in der neuesten Folge von für Gesprächsstoff, als sie zu Lose Control von Teddy Swims mit einem roten Stoff als Requisite auftrat. Die Juroren gaben das Urteil nicht einheitlich ab: und bewerteten sie jeweils mit einer 4, die Brüder Power Peralta vergaben eine 7, und behielt ihre Note für sich.

Der Auftritt endete damit nicht, sondern begann erst danach zu knirschen. Als Karen Paola nach ihrer Meinung zu den Wertungen fragte, sagte die Ex-Mekano-Teilnehmerin zunächst: „No tengo nada que decir“. Dann legte sie nach und kritisierte den Umgang der Jury mit der Leistung: „No hay ni siquiera una evaluación desde lo estricto. Uno puede decir una cosa y se enojan, porque uno dice algo y te evalúan porque se enojan. Ni siquiera es porque les gusta o no les gusta algo. Eso siento“.

Der Streit drehte sich auch um Sprache und Maßstäbe. Moulian hatte erklärt: „Nivel de dificultad bajo para lo que estamos pidiendo. Me faltó elegancia en las caminatas…“ Daraufhin stellte Karen Paola klar: „las ‘caminatas’ se llaman ‘transiciones'“. Moulian konterte: „El que evalúa soy yo, entiendo. Le agradezco su consejo“. Argandoña wiederum sagte über die Performance: „Buen movimiento en la tela, pero me molestó“ und betonte: „Llevo 60 años de trayectoria, entonces sé lo que le puede gustar a la gente y no“.

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Fiebre de Baile lebt genau von solchen Momenten, in denen eine Show nicht nur bewertet, sondern verhandelt wird. Dass Karen Paola den roten Stoff, die musikalische Wahl und die Choreografie sichtbar in ihre Nummer einbaute, reichte der Jury nicht einheitlich aus. Die Spanne von 4 bis 7 und das geheim gehaltene Urteil von Acevedo zeigen, dass der Abend kein klarer Sieg und keine klare Niederlage war, sondern ein offener Konflikt über Geschmack, Technik und die Frage, wer in diesem Format die Regeln setzt.

Entscheidend ist deshalb nicht nur, dass Karen Paola Kritik bekam, sondern dass sie die Bewertung selbst infrage stellte. Genau dort liegt der Kern des Abends: Nicht die Punktzahl allein sorgte für Wirbel, sondern die Kluft zwischen dem, was die Jury als fachlich streng verkaufen will, und dem, was auf der Bühne als Tanzsprache akzeptiert wird.

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