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Martin Männel: Aue denkt über neue Rolle für den Torhüter nach

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hat sich am Freitag im vorerst letzten Heimspiel im Profifußball mit einem 0:0 gegen den getrennt. Während auf dem Rasen kaum ein Ball über die Linie wollte, stand zur Pause vor allem eine Personalie im Mittelpunkt: sagte, der Klub könne sich für weiterhin eine Rolle im Verein gut vorstellen.

stand dabei bereits zum dritten Mal vor Männel im Tor und rechtfertigte das mit mehreren starken Paraden. In der 42. Minute wehrte er einen Schuss von Thilo Töpken ab, in der 53. Minute parierte er gegen Dominik Kother, und auch in der 86. Minute blieb er bei einem Abschluss von Can Coskun Sieger. 10.334 Zuschauer sahen die Partie im eins-Erzgebirgsstadion.

Schlesinger sprach in der Halbzeit bei offen darüber, wie Aue den nächsten Schritt auf der Torhüterposition sieht. Sportdirektor und Kaderplaner haben demnach bereits mit Männel gesprochen. Der Verein müsse sich aber noch genau abstimmen, wie eine mögliche neue Aufgabe für den 38-Jährigen aussehen könne, sagte Schlesinger. Zugleich verwies er auf die beiden jungen Torhüter Max Uhlig und Louis Lord, die auf der Bank sitzen und nach Klubangaben absolute Qualität mitbringen.

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Die Entwicklung ist auch deshalb brisant, weil Männel in Aue fast 18 Jahre lang das Tor gehütet hat und der Klub nun vor einem möglichen Wechsel auf der Position steht. Schlesinger machte keinen Hehl daraus, dass junge Spieler irgendwann ihre Chance bekommen müssen, wenn ein 38 Jahre alter Torwart und zwei Talente um denselben Platz konkurrieren. Genau darin liegt nun die Aufgabe für die kommenden Gespräche: Aue will Männel weiter einbinden, muss aber zugleich den Weg für die nächste Generation festlegen.

Das 0:0 gegen Duisburg setzte dafür den passenden Rahmen. Aue verabschiedete sich ohne Niederlage aus dem Stadion, in dem ein großer Teil von Männels Vereinsgeschichte geschrieben wurde. Welche Rolle er künftig genau übernimmt, soll erst noch im Kreis mit Trainerteam und dem Spieler selbst festgelegt werden.

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