Lesen: Evgeny Vinokurov tanzt mit Anna-Carina Woitschack in „Let’s Dance“-Semifinale

Evgeny Vinokurov tanzt mit Anna-Carina Woitschack in „Let’s Dance“-Semifinale

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und haben in der zehnten Show von „“ eine Rumba auf „One in a Million“ von Bosson getanzt – und fand dafür klare Worte. „Mir hat es leider gar nicht gefallen. Ganz ehrlich, es war nicht gut“, sagte der Juror. Woitschack bekam für den Tanz 22 Punkte und landete damit nach dieser Runde ganz unten im Ranking.

Es war ein harter Kontrast zu den Wochen davor. Die 33-Jährige hatte vor dem Viertelfinale mehrfach die Höchstwertung von 30 Punkten geholt, darunter zweimal in Folge, und war damit als eine der Favoritinnen der 19. Staffel gehandelt worden. Doch ausgerechnet an diesem Abend fiel ihre Leistung ab. Llambi legte nach: „Handwerklich war das nichts“ und „Das war seit Show eins deine schwächste Leistung!“ sah es etwas milder und sprach von „einem Tanz mit Licht und Schatten“.

Zur Einordnung gehört auch der Druck, unter dem die Sendung in dieser Phase steht. In der 19. Staffel kämpfen noch fünf Paare um den Titel, moderiert wird die Show von und . Auf dem Jury-Pult sitzen neben Mabuse und Llambi auch Jorge González. Wer gewinnt, wird am Ende „Dancing Star 2026“ und tritt in die Fußstapfen von Diego Pooth.

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Doch der Abend drehte sich für Woitschack nicht nur um Kritik. Zusammen mit Vinokurov und Ekaterina Leonova trat sie anschließend in einem Trio mit einer Salsa zu „Apocalipsis“ von Isabela Merced an. Dafür gab es 25 Punkte, also ein deutlich besseres Ergebnis als in der Rumba. Llambi sagte dazu: „Es war auf jeden Fall besser als dein erster Tanz, aber vielleicht ist es einfach nicht dein Abend“.

Genau an diesem Punkt lag die Spannung des Abends: Woitschack bekam die härteste Jurykritik der Staffel, blieb aber im Rennen. Das Publikum schickte sie am Freitag ins Halbfinale, während ausgeschieden ist. Für sie ist damit nicht nur die Schwäche der Rumba überstanden, sondern auch der härteste Prüfstein vor dem Finale am 29. Mai, das jetzt unmittelbarer rückt.

Dass sie trotz des Tiefpunkts weiterkommt, sagt viel über diese Staffel aus. Ein einzelner schwacher Auftritt reicht nicht mehr aus, um ein Bild zu kippen, wenn die Zuschauer sich schon festgelegt haben. Für Vinokurov bedeutet das vor allem eines: Er steht mit seiner Partnerin weiter unter Beobachtung, und das nächste Wochenende wird zeigen, ob die Leistung von Freitag nur ein Ausreißer war oder der erste echte Riss in einer Favoritenrolle, die bis dahin kaum angekratzt schien.

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