Maximilian Beier zeigt sich vor dem Sommertransferfenster entspannt, obwohl um den Angreifer von Borussia Dortmund weiter Interesse aus der Premier League im Raum steht. Der 22 Jahre alte Offensivspieler sagte in einem aktuellen kicker-Interview, er fühle sich in Dortmund und beim BVB sehr wohl und denke derzeit nicht über einen Wechsel nach.
Beier war in der Bundesliga-Saison 2024/25 einer der produktivsten Dortmunder Angreifer hinter Serhou Guirassy. In 32 Ligaspielen kam er auf neun Treffer und neun Vorlagen. Insgesamt steht der Nationalstürmer seit seinem Wechsel im August 2024 bei 90 Pflichtspielen für den BVB, in denen er direkt an 36 Toren beteiligt war - mit 20 Treffern und 16 Assists.
Schon im Sommer des Vorjahres hatte Sky Sports über einen Markt für Beier in England berichtet. Genannt wurden damals Aston Villa, Crystal Palace und Brentford als Klubs mit Interesse. An seiner Haltung ändert das offenbar nichts. Beier sagte, er sei bei möglichen Angeboten „ganz entspannt“, weil er sich in Dortmund und im Verein sehr wohl fühle. Das Stadion fühle sich nach zwei Jahren inzwischen „definitiv“ wie ein Zuhause an, ergänzte er, und er spiele sehr gern vor den Dortmunder Fans.
Für den BVB passt diese Gelassenheit in eine Phase, in der der Klub sportlich auf die Leistungen seines Angreifers baut und vertraglich ohnehin abgesichert ist: Beiers Arbeitspapier läuft bis Ende Juni 2029. Gleichzeitig hat seine Form dem Thema Marktwert neues Gewicht gegeben. Er gehörte zu den auffälligeren Dortmunder Offensivspielern der zurückliegenden Saison und bringt genau die Bilanz mit, die in einem Sommer schnell Beachtung findet.
Doch Beiers Blick geht nicht nur auf den Klubfußball. Julian Nagelsmann wird seinen Kader für die Weltmeisterschaft am Donnerstag, 21. Mai, bekanntgeben, und der Dortmunder hofft weiter auf einen Platz im Aufgebot. Dieser Wunsch gibt seinen Aussagen über den Sommer eine zusätzliche Ebene: Für ihn geht es nicht nur um mögliche Wechselgerüchte, sondern auch darum, mit Leistung im Verein die nächste Tür in der Nationalmannschaft offenzuhalten.
Beier machte im Interview auch deutlich, dass er den großen Rahmen in Dortmund als Ansporn versteht. Irgendwann einmal um den Borsigplatz fahren zu wollen, sei ein Ziel, sagte er sinngemäß - und genau das sei der Anspruch bei einem Klub wie Borussia Dortmund. Für den Moment spricht vieles dafür, dass Beier dort bleibt, wo er sich nach eigenen Worten längst heimisch fühlt, während über seine Zukunft trotzdem weiter spekuliert werden dürfte.

