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Btc-echo: Fed pumpt 26,3 Milliarden Dollar – Bitcoin testet 60.000 Dollar

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Die US-Notenbank hat eine Liquiditätsspritze von 26,3 Milliarden US-Dollar gestartet, und Bitcoin-Händler blicken nun auf einen möglichen erneuten Test der Marke von 60.000 US-Dollar. Die erste Tranche der Maßnahme begann am 18. Mai mit 6,5 Milliarden US-Dollar.

Der Zeitpunkt trifft einen Markt, der ohnehin nervös ist. Mehr als 100 Milliarden US-Dollar an Marktwert sind in sehr kurzer Zeit aus dem Markt verschwunden, während der US-Dollar-Index etwa 1,5 Prozent über der Vorwoche lag und nach den Inflationsdaten für April mit 3,8 Prozent fünf Handelstage in Folge gestiegen war. Gleichzeitig legten die Renditen von US-Staatsanleihen zu, ein Umfeld, das für Bitcoin seit Tagen Gegenwind bedeutet.

Hinzu kommt ein deutlicher Stimmungswechsel bei Stablecoins. Am 12. Mai wurden Nettoabflüsse von fast 1,3 Milliarden US-Dollar verzeichnet, bevor die Netflows am 14. Mai auf auf mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar anzogen. Für Händler ist das ein Zeichen, dass frisches Kapital zwar zurückkehren kann, die Verunsicherung aber nicht verschwunden ist.

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Der Markt bewegt sich damit klar in einem Risk-off-Umfeld, in dem weiter über FUD gesprochen wird und Bitcoin wichtige psychologische Schwellen unterschritten hat. Die Fed versucht mit ihrer Liquiditätsoperation gegenzusteuern, doch die Kombination aus starkem Dollar und steigenden Renditen hält den Druck hoch. Ob die Unterstützung der Notenbank reicht, um die nächste Abwärtsbewegung zu bremsen, dürfte in den kommenden Handelstagen zur entscheidenden Frage werden.

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