Bushido muss bald operiert werden. Das sagte seine Frau Anna-Maria Ferchichi in einem Instagram-Video, in dem sie auf eine geschwollene Stelle vor seinem Ohr zeigte und von „so ein Ding, was geschwollen ist“ sprach.
Ferchichi erklärte in dem Video nicht, was genau die Schwellung war. Sie sagte nur, die Stelle müsse entfernt werden, und verwies darauf, dass sie medizinisch per MRT abgeklärt werde. Bushido war in dem Clip ebenfalls zu sehen, sagte aber nichts weiter.
Wenige Stunden später folgte die Entwarnung. Ferchichi schrieb auf der Plattform, bei dem Befund handele es sich um etwas Gutartiges. „Es ist gutartig, was Anis hat, zum Glück“, sagte sie. Zugleich machte sie klar, warum sie trotzdem auf einer Entfernung besteht: „Aber ich finde alles, was nicht hingehört im Körper, muss raus, was da wächst.“
Die Entwicklung erklärt, warum der Fall innerhalb eines Tages so viel Aufmerksamkeit bekam. Erst war nur von einer unklaren Schwellung die Rede, dann von einem gutartigen Befund, der dennoch operiert werden soll. Nach den Angaben von Ferchichi wurde die Stelle zuvor per MRT untersucht, bevor die Entscheidung fiel, sie entfernen zu lassen. Genau dieser Ablauf machte aus einem kurzen Instagram-Moment eine medizinische Nachricht, die sich schnell weiterzog.
Ein Friktionspunkt bleibt trotzdem: Ferchichi nannte die Stelle zunächst nicht beim Namen und erklärte auch nicht öffentlich, was genau hinter der Schwellung steckt. Erst die spätere Einordnung als gutartig brachte Klarheit. Dass Bushido selbst in dem Video zu sehen war, aber nichts sagte, unterstreicht, wie sehr die Information von seiner Frau getragen wurde.
Laut einer Zeitung wusste Bushido außerdem, dass er seiner Frau die schnelle Untersuchung verdankte. Der Arzt habe zu ihm gesagt: „Gut, dass Sie so eine Frau haben“, zitierte ihn das Blatt. Bushido habe darauf geantwortet: „Das finde ich auch.“ Für ihn steht damit nicht nur ein Eingriff bevor, sondern auch die Erkenntnis, dass der Befund trotz der Entwarnung nicht einfach liegen bleiben soll. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht mehr, ob die Schwellung gefährlich war, sondern dass sie bald entfernt wird.

