Lesen: Jeanette Biedermann blickt auf ihre gewagtesten Looks zurück in Hamburg

Jeanette Biedermann blickt auf ihre gewagtesten Looks zurück in Hamburg

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hat bei der Veranstaltung „“ mit in Hamburg auf frühere Auftritte und ihre auffälligsten Outfits zurückgeblickt. Die 46-Jährige erschien in einem geblümten Kleid und silbernen High Heels und sprach darüber, wie sehr sich ihr Stil über die Jahre verändert hat.

Besonders gern erinnere sie sich an ihre Tour-Outfits, sagte Biedermann. Vor allem die körpernahen Ganzkörper-Bodysuits im Stil von Cher aus den 1980er Jahren hätten ihr gefallen, weil sie „super bequem“ gewesen seien und alles bedeckt hätten, was bedeckt sein sollte. Damals seien solche Looks durchaus gewagt gewesen, heute wirkten sie fast alltäglich.

Auch an ihre Auftritte bei den erinnerte sich die Sängerin genau. 2003 habe sie es spannend gefunden, mit Kleidung zu provozieren und etwas zu tragen, das sonst niemand getragen habe. Damals sei sie oft mit verglichen worden, und diese Vergleiche seien für sie „definitiv“ ein Kompliment gewesen. Rückblickend habe sie das amüsant gefunden, sagte sie.

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Ein Jahr später, 2004, trug Biedermann bei den Bambi Awards ein Kleid, das eigentlich ohne Unterwäsche gedacht war. Sie sagte, sie habe den Look, die Show und das gesamte Styling geliebt. Der Slip, den sie darunter trug, hätte nach ihrer Darstellung nicht dort sein sollen. Das Kleid sei so entworfen gewesen, dass darunter nichts getragen werden sollte, höchstens ein Haftslip. Dennoch habe sie sich in dem Outfit, so wie es gedacht war, unwohl gefühlt.

Die Rückschau zeigt, wie sehr sich der Umgang mit transparenter und freizügiger Abendmode verändert hat. Was vor Jahren noch als mutig oder provokant galt, wirkt heute in Teilen fast selbstverständlich. Biedermann sagte zugleich, dass sie lange mit dem Designer gearbeitet habe und inzwischen viele Stücke aus ihrem Kleiderschrank weitergegeben habe.

Für sie ist damit auch ein Stück Modegeschichte verbunden: frühe Experimente auf dem roten Teppich, spätere Stilwechsel und ein heutiger Blick, der früheren Provokationen weniger Schärfe beimisst. Die klare Antwort auf ihre eigene Rückschau lautet damit: Ja, sie hat sich verändert — und sie sieht ihre früheren Looks heute mit spürbar mehr Distanz.

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