PSG hat am Sonntagabend vor dem Derby gegen Paris FC seinen 14. französischen Meistertitel gefeiert. Die Mannschaft hob die Trophäe am Stade Jean-Bouin, nur wenige Meter vom eigenen Stadion entfernt, bevor um 21:00 Uhr das Spiel des 34. Spieltags der Ligue 1 angesetzt war.
Es war der fünfte Meistertitel in Serie für Paris, das die Saison mit 24 Siegen, 4 Unentschieden und 5 Niederlagen abschloss. Die Feier fand vor dem Bereich der Ultras statt und damit an einem Ort, der den Klub praktisch an die eigene Haustür rücken ließ. Dass die Zeremonie nicht im Parc des Princes stattfand, hatte einen klaren Grund: Die Präfektur verweigerte die Organisation einer Feier dort.
Der Abend kam nach einer Spielzeit, in der PSG bereits vier Trophäen gewann. Dazu gehörten der Trophée des Champions gegen OM, der Super Cup gegen Tottenham und die Coupe Intercontinentale gegen Flamengo. Mit dem Titel in der Ligue 1 rundete der Klub eine Saison ab, die sportlich fast durchgehend unter seiner Kontrolle stand.
Gleichzeitig blieb der Rahmen ungewöhnlich. Statt der gewohnten Bühne im Parc des Princes wurde der Titel vor der Kulisse des Derbys in Jean-Bouin gefeiert, nur wenige Meter vom Heimstadion entfernt. Die Feier machte sichtbar, wie eng Erfolg und Einschränkung in diesem Fall zusammenfielen: PSG bekam seinen Meistermoment, aber nicht an dem Ort, an dem der Klub ihn normalerweise inszeniert hätte.
Für Paris FC begann damit ein Abend, der schon vor dem Anpfiff unter dem Zeichen des großen Nachbarn stand. Für PSG war es der nächste Titel in einer Serie, die den Klub nun auf 14 Meisterschaften bringt und seinen Griff auf die Liga weiter festigt.

