„Tatort: Schweigen“ läuft heute, am 17. Mai 2026, um 20:15 Uhr im Ersten als Wiederholung eines Falls aus dem Jahr 2024. Für die Zuschauer ist es damit ein Abend mit bekanntem Stoff, während die Krimireihe selbst noch immer in der längsten Unterbrechung dieser Saison steckt.
Die Sommerpause begann am 3. Mai 2026 mit dem Schweizer Krimi „Könige der Nacht“. Neue Folgen des „Tatort“ sollen erst am 13. September 2026 zurückkehren. Die Pause dauert diesmal 19 Wochen. Der ARD-Sprecher Lars Jacob sagte dazu, die längere Sommerpause sei „eine einmalige Ausnahme aus planerischen Gründen“ und habe nichts mit einer Reduzierung des Sendeplatzes zu tun.
Dass der Sender in dieser Phase auf eine Wiederholung setzt, passt zu einer Reihe, die in diesem Jahr sehr unterschiedlich läuft. Der Münsteraner „Tatort: Die Erfindung des Rades“ kam am 7. Dezember auf 11,63 Millionen Zuschauer, der „Tatort: Murot und der Elefant im Raum“ erreichte am 28. Dezember 4,95 Millionen. Der aktuelle Saisonschnitt liegt bei 7,68 Millionen Zuschauern und damit unter dem Wert der Vorsaison 2024/25, als im Schnitt 8,12 Millionen Menschen einschalteten.
Für 2026 ist die Auswahl ohnehin enger als im Vorjahr. In diesem Jahr sollen noch 14 „Tatort“-Erstausstrahlungen kommen, insgesamt kommt die Reihe damit auf 30 Premieren statt 36 im Vorjahr. Das macht die Rückkehr am 13. September für den festen Sendeplatz besonders wichtig. Bis dahin bleibt der Sonntagabend im Ersten ein Platz für alte Fälle statt neue Ermittlungen.

