Lesen: Rb Salzburg – Hartberg: Beichler fordert im Saisonfinale Platz drei

Rb Salzburg – Hartberg: Beichler fordert im Saisonfinale Platz drei

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will am Sonntag gegen im letzten Spiel der Admiral Bundesliga zumindest Platz drei sichern. Anstoß ist um 14.30 Uhr im Stadion von Salzburg, und für die Gastgeber geht es nicht nur um einen besseren Tabellenrang, sondern auch um den Abschluss einer Saison, die aus Sicht von Trainer nicht den Ansprüchen des Klubs genügt hat.

Beichler, der seit Februar für übernommen hat, sprach offen über die verpassten Ziele. „Ich werde keine Ausflüchte suchen, ich bin als Trainer in der Verantwortung, und wenn ich auf die drei Monate schaue, war es nicht zufriedenstellend, wie viele oder wenige Punkte wir geholt haben“, sagte der 37-Jährige. Salzburg habe das Ziel verfehlt, beide nationalen Titel zu gewinnen, und sei trotz mancher guter Spiele als Klub zu selten erfolgreich gewesen. „Wir können uns nichts davon kaufen, dass wir in einer Vielzahl von Spielen besser waren. Wir waren zu wenig erfolgreich als Club“, sagte Beichler.

Die Partie hat für Salzburg unmittelbare Bedeutung, weil die Mannschaft in der Tabelle hinter und Sturm Graz liegt und die Platzierung über die Perspektive für die kommende Saison mitentscheidet. machte klar, warum der Endrang nicht nur eine Zahl ist. „Als Dritter hast du andere Voraussetzungen für nächste Saison, es ist für die Außendarstellung besser und auch für das Gefühl, dass wir nicht noch nach hinten abrutschen“, sagte er. Beichler formulierte es noch deutlicher: „Die Platzierung sei wichtig, weil es ein Unterschied ist, ob du die Möglichkeit hast, Europa League oder nur Conference League zu spielen.“

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Für Hartberg ist der Gang nach Salzburg sportlich deutlich weniger kompliziert, aber nicht weniger interessant. Die Steirer stehen fix auf Rang sechs und haben zuletzt drei Spiele in Serie verloren. Sie treten unter ihrem scheidenden Trainer an, der auf eine Bilanz von 20 Siegen, 20 Remis und 19 Niederlagen kommt. kündigte an, dass Hartberg die Saison anständig beenden will. „Wir wollen einfach noch einmal eine starke Leistung zeigen und das letzte Spiel in dieser Saison genießen“, sagte er.

Die Ausgangslage verweist auch auf die größere Schwächephase der Salzburger. Seit dem Einstieg von Red Bull in die Bundesliga im Jahr 2005 erlebt der Klub seine bislang schwächste Liga-Saison. Zugleich hat Salzburg auf dem Transfermarkt zuletzt aufgeräumt: Joane Gadou ging nach Dortmund, Jannick Schuster wechselte zu Brentford; beide Abgänge könnten dem Klub bis zu 40 Millionen Euro einbringen. Schusters Wechsel in die englische Premier League wurde am Freitag offiziell.

Beichler will davon aber nichts als Ausrede gelten lassen. Er erwartet, dass seine Mannschaft im letzten Heimspiel noch einmal alles aus sich herausholt. „Wir sind Wettkämpfer, wollen das Maximale rausholen, dementsprechend erwarte ich, dass wir alles raushauen“, sagte er. Für Salzburg ist es damit mehr als ein Saisonabschluss. Es ist der letzte Test, ob der Klub nach einer enttäuschenden Meisterschaft zumindest mit einem Ergebnis aus dem Jahr geht, das die Richtung für die nächste Spielzeit vorgibt.

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