Lesen: Dani Bowman fordert Verbot nach umstrittener Euphoria-Szene mit Euphoria

Dani Bowman fordert Verbot nach umstrittener Euphoria-Szene mit Euphoria

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hat scharf auf eine jüngste Szene in reagiert, in der Sydney Sweeneys Figur Cassie sagt: „I’m not r—ed.“ Bowman sagte, das Wort dürfe „nie“ verwendet werden und gehöre verboten.

„Wir haben viel zu hart für Inklusion und Akzeptanz gearbeitet, um das R-Wort wieder zu normalisieren“, sagte Bowman. Sie bezeichnete die Äußerung als Teil einer Entwicklung, in der die Beleidigung im Fernsehen wieder salonfähig werde. Bowman, die auf dem Autismus-Spektrum lebt, sagte zudem, es sei „ehrlich schmerzhaft“, mitanzusehen, wie diese Sprache in der Popkultur wieder gesellschaftsfähig werde.

Bowman äußerte sich nach der Episode öffentlich und sprach mit einer Unterhaltungsseite über ihre Kritik. Für sie ist das keine Frage eines einzelnen Drehbuchsatzes, sondern einer größeren Verschiebung in der Mainstream-Unterhaltung. Das Wort sei über Jahrzehnte benutzt worden, um neurodiverse Menschen zu schikanieren, zu demütigen und zu entmenschlichen, sagte sie.

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„Ich fühle mich völlig respektlos behandelt. Man respektiert einen nicht, und man respektiert uns alle nicht“, sagte Bowman. „Dieses Wort sollte verboten werden.“

Die Reaktion auf Euphoria kommt nur kurze Zeit nachdem Bowman auch kritisiert hatte, weil er das Wort in einem Witz über in der -Show zweimal benutzt hatte. Bowman sagte, die Verwendung des Begriffs in einem Gag oder Sketche sei enttäuschend, selbst wenn sie als Spaß gemeint sei.

„Ich respektiere Dwayne Johnson und alles, was er erreicht hat, aber das R-Wort zu benutzen, selbst in einem Witz oder Skit, ist enttäuschend“, sagte sie. Ihre Kritik knüpft an frühere Stellungnahmen an, in denen sie auch Robert F. Kennedy Jr. wegen Äußerungen über Menschen im Autismus-Spektrum angesprochen hatte.

Der Streit fällt in eine Phase, in der das Wort nach Bowmans Darstellung wieder häufiger im Fernsehen auftaucht. Aus ihrer Sicht geht es dabei nicht nur um eine unbedachte Formulierung, sondern um die Frage, ob Medien alte Demütigungen wieder normalisieren. Ihre Botschaft an die Branche ist klar: Wer diese Sprache wieder salonfähig macht, verschiebt die Grenze dessen, was für Betroffene als akzeptabel gilt.

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