Lesen: Esc 2026 Gewinner: Bulgarien holt den ESC-Sieg in Wien mit 516 Punkten

Esc 2026 Gewinner: Bulgarien holt den ESC-Sieg in Wien mit 516 Punkten

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Bulgarien hat den 2026 in Wien gewonnen und sich am Samstagabend mit 516 Punkten an Israel vorbeigeschoben, das auf 343 Punkte kam. Für Deutschland lief der Abend dagegen bitter: und ihr Beitrag kamen nur auf 12 Jurypunkte und blieben ohne Publikumspunkte auf dem drittletzten Platz.

Es war die 70. Auflage des Eurovision Song Contests, und schon vor dem Voting galt als Favorit. Am Ende aber setzte sich Bulgarien durch, nachdem das Feld kurz vor Schluss noch einmal in Bewegung geraten war. Großbritannien landete hinter dem Gastgeber Österreich auf dem letzten Platz.

Die Jurys aus 35 Teilnehmerländern hatten zuvor jeweils sieben Stimmen abgegeben, und genau dort wurde der Unterschied früh sichtbar. Bulgarien lag bei den Jurypunkten mit 204 Zählern vorn, dahinter folgten Australien und Dänemark mit jeweils 165 Punkten. Deutschland sammelte aus Bulgarien und Belgien je 2 Punkte ein, dazu kamen 4 Punkte aus Portugal und Italien. Mehr war es nicht. Für einen Beitrag, der auf mehr gehofft hatte, war das schnell eine klare Botschaft.

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Der Abend in Wien war als Liveticker zur Finale-Nacht angelegt, und die Show lebte auch von den Namen, die die Wartezeit füllten. Frühere ESC-Acts wie Lordi, Max Mutzke, Alexander Rybak und Verka Serduchka traten auf, während das Publikum auf das Ergebnis wartete. Alle 25 Teilnehmer hatten ihren Beitrag bereits präsentiert, bevor die hiesige Zuschauerschaft überhaupt für ihren Favoriten anrufen konnte. Erst danach fiel die Entscheidung.

Deutschland war nach Einschätzung der Buchmacher nur Außenseiter, und genau so lief es auch. Der Abend zeigte, wie hart der ESC bleibt, wenn die Jurys früh eine Richtung vorgeben und das Publikum danach nur noch begrenzt eingreifen kann. Für Sarah Engels endete der Wettbewerb ohne Durchschlag, für Bulgarien mit einem Sieg, der erst auf der Ziellinie feststand.

Der letzte Auftritt gehörte Gastgeber-Act Cosmó mit dem Song „Tanzschein“. „Sie brauchen einen Tanzschein, da muss ich streng sein. Weil ohne Tanzschein lass ich Sie nicht rein“, hieß es darin, während der Abend seinem Ende entgegenlief. Vorher hatte mit den Zeilen „Choke me“ und „Ersticke mich mit deiner Liebe“ für einen der auffälligeren Momente gesorgt, und Sal Da Vinci sang „Per sempre sì“. verabschiedete sich mit den Worten: „Alle Länder, die dieses Jahr nicht dabei waren: Wir freuen uns wieder auf euch“.

Am Ende steht ein klarer Befund: Der esc 2026 gewinner heißt Bulgarien, nicht der Favorit Finnland und auch nicht das lange mitgeführte Israel. Die Entscheidung fiel in Wien, in einer Nacht, in der die Jurys den Ton angaben und das Publikum Deutschlands Tiefpunkt nur noch bestätigen konnte.

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