Lesen: Norwegen Esc: Jonas Lovv muss Auftritt in Wien nach Sexappeal-Kritik ändern

Norwegen Esc: Jonas Lovv muss Auftritt in Wien nach Sexappeal-Kritik ändern

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Der norwegische Sänger muss seinen Auftritt beim in Wien kurzfristig umbauen. Nach den Proben in der Wiener Stadthalle griffen EBU-Offizielle ein, weil sie seine Performance mit dem Song „Ya Ya Ya“ nicht für familienfreundlich genug hielten.

Die neue Choreografie soll am Donnerstag im zweiten Halbfinale zu sehen sein. Lovv sagte dazu: „Um es deutlich zu sagen: Es war einfach zu sexy.“

Für Norwegen ist das mehr als ein kosmetischer Eingriff. Beim Eurovision Song Contest 2026 zählt nicht nur die Stimme, sondern auch die Verpackung, und genau dort lag bei Lovv aus Sicht der Organisatoren das Problem. Delegationsleiter machte deutlich, dass die Bitte aus der ESC-Leitung kam und sein Team sie umsetzen werde: „Wir wurden gebeten, den Sexappeal zu reduzieren, da der Auftritt nicht 'familienfreundlich' genug war. Dem werden wir nachkommen.“

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Tørklep sagte auch, man habe die Wirkung von Lovvs Bewegungen unterschätzt. Der Sänger war nach den Angaben der Beteiligten schon zuvor mit Gesten aufgefallen, bei denen er seine Hände verführerisch entlang des eigenen Körpers führte. Genau diese Bewegungen gingen den Verantwortlichen beim Wettbewerb zu weit, weil der Eurovision Song Contest 2026 ausdrücklich als familienfreundliche Veranstaltung behandelt wird.

Der Eingriff kommt in einem Moment, in dem die Proben in Wien den Ton für die heiße Phase des Wettbewerbs setzen. Was die norwegische Delegation nun zeigt, dürfte deshalb weit über eine Stilfrage hinausgehen: Sie muss in wenigen Tagen beweisen, dass sich ein Auftritt nach scharfer Kritik noch retten lässt, ohne seine Wirkung zu verlieren. Tørklep brachte es so auf den Punkt: „Wir müssen in einigen Punkten eindeutig einen Gang zurückschalten“.

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