Lesen: Jens Stage lässt Zukunft bei Werder Bremen nach Saisonende offen

Jens Stage lässt Zukunft bei Werder Bremen nach Saisonende offen

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hat nach Werder Bremens 0:2 im letzten Saisonspiel gegen seine Zukunft offen gelassen. Der 29-Jährige sagte nach der Partie im Weserstadion, dass auch ein weiteres Jahr bei den Bremern nicht ausgeschlossen sei.

„Ich bin hier glücklich, es ist ein richtig geiler Verein. Aber im Fußball weiß man nie, was passiert“, sagte Stage. Er stellte zwei Wege in Aussicht: Entweder bleibe er „noch ein paar Jahre“ oder er probiere im Sommer „vielleicht noch einmal etwas Neues aus“. Gespräche mit seiner Familie und seinem Berater sollen folgen, zudem mache es auch von den Verantwortlichen abhängen, was während des Urlaubs passiere. Wichtig sei für ihn auch, dass die Richtung des Clubs wieder stimme.

Stage gehörte in einer enttäuschenden Werder-Saison zu den wenigen Lichtblicken. Während die Bremer lange gegen den Abstieg kämpften, erzielte er wichtige Tore und übernahm Verantwortung auf dem Platz. Dass er nach dem letzten Spiel überhaupt über seine Zukunft sprechen musste, zeigt, wie offen die Lage in Bremen trotz seines Vertrags bis 2028 bleibt.

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Auch von außen kommt Druck, ihn zu halten. nannte Stage Werderns „Lebensversicherung“ und machte keinen Hehl daraus, dass er gerne weiter mit ihm arbeiten würde. „Es ist wichtig, dass ein Spieler wie Jens sich klar zu uns bekennt“, sagte Thioune. Zugleich betonte er, Stage müsse auch etwas von Werder bekommen und Wege aufgezeigt bekommen, wie die nächste Saison aussehen kann. „Wir müssen auch ein bisschen dafür werben, dass sich Jens für uns entscheidet“, sagte er.

Sportchef verwies ebenfalls auf den laufenden Vertrag und auf die Aufgabe des Vereins, früher als im Vorjahr eine stabile Mannschaft auf den Platz zu bringen. Werder wolle Transfers nicht wieder so spät umsetzen. Für Stage ist damit klar: Seine Entscheidung dürfte nicht nur eine Frage des Gefühls werden, sondern auch davon abhängen, welchen Plan Bremen nach einer unruhigen Saison vorlegt.

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