Johannes Pietsch steht vor dem Eurovision Song Contest 2026-Finale in Wien, nachdem am Dienstagabend nach dem zweiten Halbfinale die letzten zehn Qualifikanten bekanntgegeben wurden. Damit sind nun 25 Länder für den Wettbewerb am Samstag gesetzt.
In der zweiten Runde in der österreichischen Hauptstadt traten 18 Länder auf. Nach der Auszählung der Stimmen wurden die zehn Länder, die genug Punkte für den Sprung ins Finale holten, in alphabetischer Reihenfolge genannt. Zu ihnen gehören Belgien, Kroatien, Finnland, Griechenland, Israel, Litauen, Moldau, Polen, Serbien und Schweden.
Der Blick richtet sich nun auf Samstag, wenn das Finale in Wien steigt. Mark Savage sagte dazu, er halte Delta für diejenige, die man im Auge behalten sollte. Die Favoritenrolle der Sängerin speist sich aus den seit Tagen sinkenden Wettquoten, und ihr Lied wurde als klassische Ballade im Stil von Celine Dion beschrieben. Nach Einschätzung der Buchmacher gelten die ersten drei Plätze im Wettmarkt als Favoriten für den Titel.
Der Wettbewerb hat damit sein Feld für den Schlusstag komplettiert. Der Gastgeber Österreich war ebenso wie die vier automatisch gesetzten Länder Großbritannien, Italien, Deutschland und Frankreich bereits für das Finale gesetzt. Die sogenannte Big-Four-Gruppe bekam wie üblich freie Fahrt ins Endspiel, während Österreich als Gastgeber ohnehin einen Platz sicher hatte.
Für den Abend bleibt trotzdem eine offene Frage, die mehr über das Rennen sagt als die bloße Liste der Qualifizierten: Wer hat noch genug Rückhalt, um am Samstag in Wien wirklich um den Sieg zu singen? Die Buchmacher sehen den britischen Beitrag Look Mum No Computer derzeit nur auf Platz 21, während die zyprische Vertreterin Antigoni auf Platz 16 liegt. Sie wurde in London geboren und ist dort auch aufgewachsen. Savage sagte zudem, er halte Finnlands Quoten persönlich für überzogen. Genau deshalb dürfte das Finale eng werden.

