Gabi & The Fly, das Heavy-Metal-Projekt der Calgary-Sängerin Gabriella Lindland und von Matt „Piggy D.“ Montgomery, bringt am 15. Mai seine erste fünf Songs umfassende Demo mit dem Titel Initiation Of Decay exklusiv auf Bandcamp heraus. Begleitet wird die Veröffentlichung von einem Video zur Demo-Single „Devil’s Chain“.
Die erste Veröffentlichung der Gruppe umfasst die Stücke „Lust For Violence“, „I Feel Your Shadow“, „Sacred Heart“, „Devil’s Chain“ und „World Of Hate“. Außerdem wird es ein streng limitiertes Paket mit 100 CDs geben, das nur solange der Vorrat reicht erhältlich ist. Für ein neu gestartetes Projekt ist das mehr als nur ein kleiner Aufschlag: Es ist der erste offizielle Blick auf den Sound, den die Band gerade formt.
Montgomery ist dabei kein Unbekannter in der schweren Gitarrenmusik. Der Musiker spielte 18 Jahre lang Bass bei Rob Zombie und war danach mit Wednesday 13, Amen, Alice Cooper, The Haxans und Marilyn Manson verbunden. In der Projektbeschreibung von Gabi & The Fly wird er als aktueller Marilyn Manson-Gitarrist geführt. Lindland wiederum kam vor dem Start des neuen Duos aus zahlreichen lokalen Bands, die sich zwischen Sludge Metal, Crust Punk und Grind bewegten.
Musikalisch setzt die Gruppe auf Einflüsse aus Sludge, Grind, Industrial Metal und anderer extremer Musik. Genau dort liegt auch der Reiz dieser Veröffentlichung: Gabi & The Fly bedienen nicht den glatten Einstieg eines Nebenprojekts, sondern treten mit einer Demo an, die klar im Underground verwurzelt ist und zugleich den Weg zu einem ersten langen Album ebnen soll. Die Band arbeitet bereits an ihrem kommenden Debütalbum in voller Länge.
Dass die erste Veröffentlichung exklusiv über Bandcamp erscheint, passt zu diesem Ansatz. Kein breiter Markteintritt, kein überladener Vorstoß, sondern ein enger, gezielter Start für eine Band, die ihre Richtung noch schärft. Initiation Of Decay soll zeigen, wie Gabi & The Fly klingt, bevor das erste Full-Length-Album überhaupt fertig ist — und es macht deutlich, dass Montgomery und Lindland ihr neues Projekt nicht als Nebenlinie, sondern als ernsthafte neue Formation anlegen.
