Lesen: Thorsten Schorn kommentiert ESC 2026 im dritten Anlauf mit Familienbezug

Thorsten Schorn kommentiert ESC 2026 im dritten Anlauf mit Familienbezug

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wird den 2026 zum dritten Mal kommentieren. Das Finale steigt am Samstag in Wien, und der deutsche ESC-Stimmengeber bringt diesmal eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit: Er sagte, er sei durch Heirat „in die Familie eines früheren deutschen ESC-Acts eingeheiratet“.

Gemeint ist . Schorn sagte, der Sänger, der 1989 für Deutschland beim in Lausanne antrat und mit „Flieger“ auf Platz 14 landete, sei der Onkel zweiten Grades seines Mannes. „Schwieger-Großcousin“, nannte Schorn die Verbindung und sagte auch: „Bei seiner Mutter sind wir immer herzlich auf Pasta und Espresso eingeladen.“

Damit bekommt ein Wettbewerb, der in Deutschland oft von Nostalgie lebt, eine ganz private Note. De Angelo gehört seit Jahrzehnten zur deutschen ESC-Erinnerung: Sein Beitrag stammte von , 2002 versuchte er es noch einmal für Deutschland, scheiterte aber in der Vorrunde an . Schorn wiederum hat den Mikrofonplatz 2024 von Peter Urban übernommen und wird 2026 bereits zum dritten Mal am ESC-Mikrofon sitzen.

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Schorn erzählte außerdem, dass ihn der Wettbewerb lange vor seiner eigenen Rolle schon beschäftigt habe. „Ich habe immer total gerne mit Freunden in einem Wohnzimmer zusammengesessen und wir hatten natürlich auch den klassischen Käseigel mit den Fähnchen drauf und jeder hatte einen Zettel für Notizen“, sagte er. Nach seinen Worten war das Finale früher ein Abend für Spiel, Notizen und gemeinsames Mitfiebern. „Am Ende wird gewettet, wer die ersten und die letzten Drei sind.“

Heute ist er selbst derjenige, der diese Show für das deutsche Publikum begleitet. Über das diesjährige Stimmungslage sagte Schorn: „Bei uns allen kickt gerade richtig PMS.“ Gemeint ist die Vorfreude auf den Auftritt von als deutscher Teilnehmerin 2026, auch wenn Schorn die ESC-Erfahrung zugleich mit einer kleinen Pointe versieht. Er erinnerte daran, dass er bei einer früheren privaten Tipp-Runde gewonnen habe, „und zwar einen Schokoladenbrunnen als freundeskreisinternen Wanderpokal“. „Der würde sich eigentlich auch gut in meiner Kommentatorenkabine machen“, sagte er.

Für Schorn ist der ESC damit mehr als ein Termin im Kalender. Die Verbindung zu Nino de Angelo macht aus der Moderation einen Familienabend auf großer Bühne, und genau das dürfte die Geschichte in Wien zusätzlich tragen. Am Samstag wird sich zeigen, ob der deutsche Kommentator diesmal nicht nur den Wettbewerb begleitet, sondern auch die private Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart im besten Moment der Show spürbar macht.

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