Australien ist beim Eurovision Song Contest auch in diesem Jahr dabei, und Delta Goodrem geht mit ihrem Song „Eclipse“ als eine der auffälligsten Namen in den Wettbewerb. Die 41 Jahre alte Sängerin liegt in den Wettquoten auf Platz zwei, hinter den Finnen Pete Parkonnen und der Geigerin Linda Lampenius. Der Contest beginnt am Samstag um 21 Uhr, nachdem in Wien am 10. Mai bereits die Eröffnung stattfand.
Goodrem wirbt offen um Stimmen. „Könntet ihr bitte für mich abstimmen? Ich würde mich sehr geehrt fühlen und hoffe, dass euch mein Auftritt gefällt“, sagte sie. Über den Wettbewerb sagte sie zudem: „Absolut. Der Eurovision Song Contest ist eine Ikone für sich, und ich habe großen Respekt davor, in diese magische Welt einzutauchen“. In den beiden Halbfinals waren bereits alle 25 Beiträge zu sehen, und damit ist das Feld für den Finalabend abgesteckt.
Die Favoritenliste zeigt, wie eng der Kampf um die Spitze ist. Auf Platz eins stehen derzeit Pete Parkonnen und Linda Lampenius, auf Platz drei folgt der Grieche Akylas. Für Aufmerksamkeit sorgt nicht nur die Rangfolge, sondern auch Lampenius selbst: Beim ESC singen normalerweise alle live, während die Instrumente vom Band laufen, doch für sie gibt es eine Ausnahme, damit sie die Violine live spielen kann.
Auch Akylas hat mit persönlichen Worten auf seinen Beitrag aufmerksam gemacht. „Ich bin in einer Finanzkrise aufgewachsen, es hat immer etwas gefehlt. Dieser Song ist für alle, die groß träumen, aber Angst haben, dass sie es nicht tun können, weil sie kein Geld haben“, sagte er. Genau diese Mischung aus klaren Favoriten, einer Ausnahme bei den Live-Regeln und persönlichen Geschichten erklärt, warum die Frage warum ist australien beim esc heute mehr ist als nur ein geografisches Kuriosum: Australien ist wegen seines langjährigen ESC-Platzes im Wettbewerb, und Goodrem ist in diesem Jahr eine der aussichtsreichsten Stimmen dafür.

