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24h Nürburgring 2026: Verstappen startet im Mercedes-AMG GT3 mit Titelziel

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geht am Samstag um 15.00 Uhr bei den 24 Stunden vom Nürburgring an den Start. Der viermalige Formel-1-Weltmeister fährt in der deutschen Eifel einen GT3 mit der Startnummer drei und teilt sich das Auto mit , und .

Der Einsatz des Niederländers verleiht dem Langstreckenklassiker zusätzliche Strahlkraft. Im Vorjahr kamen 280.000 Zuschauer, in diesem Jahr sind die mehrtägigen Tickets zum ersten Mal ausverkauft. machte das Ziel klar: Es gehe natürlich um den Gesamtsieg.

Für Verstappen ist der Nürburgring kein spontaner Abstecher, sondern das Ergebnis eines längeren Wegs in die Nordschleife. Am 9. Mai 2025 testete er dort unter dem Namen Franz Hermann in einem 296 GT3. Im September folgte ein zweistündiger Theoriekurs mit Streckenführung durch einen Instruktor, am nächsten Tag absolvierte er ein vierstündiges Rennen in einem gedrosselten Cayman GT4 CS, um die nötige Lizenz zu bekommen. Zwei Wochen später gewann er in der Grünen Hölle erstmals erneut in einem Ferrari 296 GT3.

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Die Strecke selbst trägt ihre Geschichte seit fast einem Jahrhundert mit sich. Der Name Nürburgring geht auf die mehr als 800 Jahre alte Nachbarburg zurück, der Bau begann 1925 und kostete 14 Millionen Reichsmark. Seit Juni 1927 wird dort gefahren, 1951 fand das erste Weltmeisterschaftsrennen statt. Jackie Stewart prägte 1968 nach einem nassen Rennen den Begriff Grüne Hölle, Jochen Rindt forderte später mehrere Kilometer Leitplanken für mehr Sicherheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke teilweise neu aufgebaut, weil Panzerketten die Oberfläche zerstört hatten.

Marko sagte, die erste Idee sei gewesen, Verstappen in einem Formel-1-Auto bei einer Veranstaltung in Deutschland fahren zu lassen. Das habe er abgelehnt, weil ihm das zu riskant gewesen sei. Erst danach sei die GT3-Variante mit dem 24-Stunden-Rennen auf den Tisch gekommen. Verstappen selbst beschrieb die Strecke als einen seiner Wunschorte: Rennfahren sei nicht nur sein Beruf, sondern auch sein Hobby, und die Nordschleife stehe wegen ihrer enormen Länge und ihres engen historischen Layouts ganz oben auf seiner Liste.

Am Samstag richtet sich der Blick deshalb nicht nur auf den Start um 15.00 Uhr, sondern auch darauf, ob Verstappen mit dem Mercedes-AMG GT3 und seinem starken Fahreraufgebot sofort um den Sieg mitfahren kann. Nach dem Andrang auf die Tickets und dem Rennen in der Eifel ist das genau die Art von Auftritt, die dem 24h Nürburgring 2026 schon vor dem Fallen der Flagge Gewicht gibt.

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