Tim Lemperle hat einer Vertragsverlängerung bei der TSG Hoffenheim bis 2031 zugestimmt, doch die offizielle Unterschrift fehlt weiter. Der 24 Jahre alte Stürmer aus Frankfurt soll damit langfristig an den Klub gebunden werden.
Für Hoffenheim wäre das ein weiterer Baustein in einer Offensive, die in dieser Saison bereits mehrfach geliefert hat. Lemperle kam auf acht Tore und zwei Vorlagen, auch wenn er nicht immer in der Startelf stand. Zusammen mit Andrej Kramarić, Fisnik Asllani und Bazoumana Touré bildet er unter Trainer Christian Ilzer eine Angriffsreihe, die den Klub nach vorne getragen hat.
Dass Hoffenheim den nächsten Leistungsträger halten will, kommt nicht zufällig. Erst vor Kurzem hatte der Verein auch den Vertrag von Kramarić verlängert. Mit der Einigung bei Lemperle würde Hoffenheim ein Signal senden, dass die sportliche Entwicklung nicht nur auf eine gute Spielzeit angelegt ist, sondern auf Kontinuität über Jahre.
Sportlich ist die Lage dennoch offen. Mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach könnte Hoffenheim sich noch für die Champions League qualifizieren, zugleich ist der Klub auf Hilfe aus Frankfurt angewiesen. Dazu kommt, dass die TSG im Vergleich zu VfB Stuttgart ein um fünf Treffer schlechteres Torverhältnis hat. Genau deshalb wiegt die Entscheidung bei Lemperle über den Sommer hinaus schwer: Sie nimmt möglichen Topklubs eine Option und zeigt, dass Hoffenheim seine auffälligsten Angreifer früh binden will, bevor der Markt es versucht.
Die nächste Etappe ist damit klar. Jetzt wartet Hoffenheim auf die formale Unterschrift, während am Wochenende auf dem Platz entschieden wird, ob diese Mannschaft ihre starke Saison mit einem Sprung in die Champions League krönt.

