Der SC Magdeburg hat den HSV Hamburg mit 41:28 besiegt und seine Führung an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga weiter ausgebaut. Zur Halbzeit lag der Meisterschaftsanwärter schon mit 21:12 vorn.
Omar Ingi Magnusson war mit elf Toren der beste Werfer der Magdeburger und traf gegen Hamburg mit perfekter Wurfquote. Sergey Hernandez steuerte zwei Tore ins leere Tor bei, während Hamburgs Trainer Torsten Jansen beim Stand von 8:3 in der 12. Minute früh die Auszeit nahm. Wirkung zeigte das wenig. Magdeburg zog drei Tage nach dem erneuten Einzug ins Final Four der Königsklasse in Köln erneut davon und machte die Partie schon nach 40 Minuten praktisch zur Formsache.
Mit dem Sieg steht der SC Magdeburg nun bei 56:4 Punkten und hat sieben Zähler Vorsprung auf den Verfolger SG Flensburg-Handewitt. Flensburg hatte am Vortag zwar mit 38:30 gegen den TBV Lemgo Lippe gewonnen, doch Magdeburg bleibt nach der Länderspielpause Tabellenführer und kann den Titel am 21. Mai im Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt mit einem Remis perfekt machen.
Für den Club reiht sich der nächste Pflichtsieg in eine Phase ein, in der sich die Mannschaft auch abseits der Bundesliga keine Schwäche erlaubt. Am Freitag sicherte sich die U19 des SC Magdeburg gegen Kiel die Deutsche Meisterschaft, und nur wenig später legte das Bundesligateam in Hamburg nach. Für Bennet Wiegert ist das die Art von Wochenende, die in einer engen Saison am Ende den Unterschied macht: Die Ergebnisse sind da, der Abstand bleibt groß und der direkte Titelkonkurrent muss auf einen Ausrutscher hoffen, der kaum noch realistisch wirkt.
