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Goldpreis News: Kurs fällt leicht, bleibt aber im langfristigen Aufwärtstrend

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Der Goldpreis ist am 15. Mai 2026 um 08:32 Uhr auf rund 3931 Euro je Unze gefallen und lag damit 1,37 Prozent unter dem Vortag. Trotz des Rückgangs bleibt das Edelmetall nach dem starken Lauf der vergangenen Jahre auf einem hohen Niveau.

Für Anleger ist der Dämpfer vor allem deshalb bemerkenswert, weil Gold im Jahr 2025 um 47,49 Prozent zugelegt hatte und das Plus im Jahr 2026 zwischenzeitlich bei rund 20 Prozent lag. Seit Jahresbeginn steht noch ein Anstieg von 6,41 Prozent zu Buche. Am 2. März hatte der Preis mit 4553,24 Euro einen neuen Schlusskurs-Rekord erreicht.

rät Investoren, sich von dem Rückgang nicht verunsichern zu lassen. „Investoren sollten sich vom Kursrückgang bei Gold nicht verunsichern lassen“, sagte er und verwies darauf, dass vor allem spekulative Zuflüsse den Preis im vergangenen Jahr angetrieben hätten. „Gold befindet sich seit mehr als 25 Jahren in einem strukturellen Aufwärtstrend, der nach wie vor intakt ist“, sagte Subbe.

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Gold richtet sich vor allem nach Angebot und Nachfrage und wird üblicherweise pro Feinunze angegeben, also je 31,1 Gramm. Der aktuelle Preis ist der Spotpreis; wer physisches Gold kaufen will, muss zusätzlich mit Aufschlägen für Prägung oder Händlermargen rechnen. Genau darin liegt auch der Kern der Debatte um den jüngsten Rückgang: Er ändert wenig an dem langfristigen Bild, das Marktteilnehmer seit Jahren beschreiben.

sieht Gold als Schutzinstrument, nicht als Wette. „Gold ist keine Spekulation, sondern eine Versicherung für Zeiten, in denen klassische Kapitalmarktlogiken nicht mehr greifen“, sagte er. Zugleich betonte er, Gold könne als strategische Beimischung Schwankungen reduzieren und Verluste in schwierigen Marktphasen abfedern, sei aber kein Ersatz für Aktien oder Anleihen. „Und es gibt auch keine Garantie für höhere Renditen in Zeiten steigender Verbraucherpreise“, sagte Dörr.

Der heutige Kursrückgang passt damit eher zu einer Zwischenbewegung als zu einer Trendwende. Wer auf Gold setzt, blickt nicht auf einen kurzfristigen Ausbruch nach oben oder unten, sondern auf einen Markt, der nach einer Rekordmarke vom 2. März nun Luft holt, ohne dass das größere Bild schon beschädigt wäre.

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