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Eishockey-oberliga: Neuwied meldet zurück, Essen-West verzichtet auf Aufstieg

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Die ist in der Sommerpause, doch hinter den Kulissen formt sich die Liga für die nächste Saison bereits neu. Der hat am Donnerstag mitgeteilt, dass er für die Saison 2026/27 wieder für die dritthöchste deutsche Liga gemeldet hat, während die ihren sportlich erkämpften Aufstieg aus finanziellen Gründen am Mittwoch abgesagt haben.

Für Neuwied ist es die Rückkehr in den deutschen Spielbetrieb nach drei Jahren in der internationalen . Der Club hatte sich dort aus dem Ligabetrieb herausgearbeitet und die CEHL zwei Mal gewonnen. Jetzt will der Verein wieder in Deutschland antreten und hatte bereits Ende Februar beim DEB signalisiert, dass er in der kommenden Spielzeit in der Oberliga spielen möchte. Auf den eigenen Kanälen ließ der EHC mitteilen: „Wir freuen uns, nach intensiver Vorbereitung, vielen Gesprächen und dank gebündelter Kräfte heute mitteilen zu können, dass der EHC Neuwied für die Saison 2026/27 wieder für die dritthöchste deutsche Liga gemeldet hat.“

Die Entwicklung bekommt zusätzlich Gewicht, weil die Liga noch nicht vollständig sortiert ist. Im Norden könnte die wieder auf 12 Teams kommen, falls alle gemeldeten Clubs die Lizenz erhalten. Dann könnten die Dienstagsspiele wieder entfallen, die in der vergangenen Saison nötig waren, weil die Liga nach dem finanziell bedingten Rückzug der nur mit 11 Teams spielte und an jedem Spieltag eine Mannschaft pausieren musste. Um die Zahl der Spiele an den Süden anzugleichen, wurde zuletzt zwischen Hauptrunde und Zwischenrunde aufgeteilt.

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Genau dort liegt der offene Punkt: Das Lizenzverfahren ist noch nicht abgeschlossen, die Unterlagen aller Klubs müssen bis zum 1. Juni eingereicht werden. Auch im Süden ist die Lage nicht endgültig. Memmingen wartet als möglicher -Aufsteiger noch auf eine Entscheidung über die Lizenz, zudem hatte Passau zuletzt einen Rückzug angekündigt, dann aber erklärt, möglicherweise doch in der Oberliga bleiben zu können. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, wird die Oberliga für die neue Saison wirklich stehen.

Für den Moment ist aber bereits klar, wohin die Bewegung geht: Essen-West zieht sich trotz sportlicher Qualifikation zurück, Neuwied meldet sich für Deutschland zurück, und die Eishockey-Oberliga dürfte in den kommenden Wochen vor allem von der Frage geprägt sein, wer am Ende überhaupt die Lizenz erhält. Davon hängt ab, ob die Liga im Norden wieder mit 12 Teams plant oder ob die Sommerpause noch länger von offenen Plätzen und ungeklärten Zuordnungen begleitet wird.

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