Lesen: Emilia Clarke spricht offen über zwei Gehirn-OPs und Todesangst

Emilia Clarke spricht offen über zwei Gehirn-OPs und Todesangst

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

hat geschildert, dass sie nach zwei lebensrettenden Gehirnoperationen überzeugt war, dem Tod entkommen zu sein, und zugleich glaubte, eigentlich hätte sie sterben müssen. In dem Podcast How To Fail with sagte die 39-Jährige, sie habe sich nach den Eingriffen psychisch immer weiter zugeschlossen und bei jedem Kopfschmerz sofort die Angst vor einer neuen Hirnblutung gespürt.

Die Schauspielerin, die von 2011 bis 2019 Daenerys Targaryen in spielte, verband ihre Erinnerungen an die Einschnitte mit einer Szene bei einem Promotion-Termin kurz nach einer der Operationen. Damals habe sie gedacht: „Wenn ich sterben muss, dann wenigstens live im Fernsehen.“ Clarke sagte auch, dass ihr die Arbeit half, die Lage emotional zu bewältigen, und dass sie ohne sie nicht wisse, was sie getan hätte.

Ihr Gesundheitsweg begann 2011, nachdem nach den Dreharbeiten zur ersten Staffel von Game of Thrones ein Aneurysma in ihrem Kopf entdeckt worden war. Wenige Wochen nach der Operation kehrte Clarke an das Set zurück. 2013 musste sie während eines Aufenthalts in New York für ein Broadway-Stück erneut notoperiert werden. Erst 2019 sprach sie erstmals öffentlich über ihre gesundheitlichen Probleme und die beiden lebensrettenden Eingriffe.

- Advertisement -

Clarke sagte rückblickend, sie habe sich nach der zweiten Operation „emotional völlig verschlossen“ gefühlt und nicht auf sich selbst geachtet. Genau aus dieser Erfahrung entstand später auch ihr Engagement: 2019 gründete sie gemeinsam mit ihrer Mutter Jennifer die Wohltätigkeitsorganisation , die sich für die psychische Gesundheit von Menschen mit Hirnverletzungen einsetzt. Der neue Auftritt im Podcast macht vor allem eines deutlich: Die körperlichen Operationen haben überlebt, was danach kam, war die eigentliche Langstrecke.

Anzeige
Diesen Artikel teilen