Will Smiths nächster Film heißt „Supermax“ und soll direkt für Streaming entstehen, nicht für die Kinoleinwand. Das Projekt ist als Thriller angelegt und folgt zwei FBI-Agenten, die einen Mord in der sichersten Haftanstalt der Welt untersuchen.
Eine weibliche Partnerin gehört zu dem Ermittlerduo, doch eine Besetzung für diese Rolle steht noch aus. Mit dem Start der Produktion ab Mitte August rückt das Projekt nun in eine konkrete Phase, auch wenn viele Details weiter offen sind.
Für Smith ist „Supermax“ eines der wenigen jüngeren Nicht-Franchise-Projekte. Zuletzt war er in „Bad Boys: Ride or Die“ auf einer großen Leinwandpräsenz zu sehen; der Film spielte weltweit mehr als 400 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 100 Millionen Dollar.
Hinter dem Drehbuch stehen David Weil und David J. Rosen. Produziert wird der Film von Andrew Rona und Alex Heineman sowie von Smith selbst und Adam Fishbach, Regie führt David Gordon Green. Für Green dürfte „Supermax“ nach Einschätzung aus der Produktion der bislang größte Film seiner Laufbahn werden, gemessen an Umfang und Budget.
Green hat sich zuletzt mit mehreren „Halloween“-Filmen und der Amazon-Serie „Scarpetta“ beschäftigt, nun wechselt er zu einem deutlich größeren Streaming-Projekt. Die Entscheidung gegen einen Kinostart passt zu einem Markt, in dem Stars und Studios immer häufiger hochkarätige Genrefilme direkt fürs Heimpublikum bauen. Für Leserinnen und Leser, die auch andere Action-Stoffe verfolgen, ist ein Blick auf den geplanten Scharfschützen-Actionthriller „The Nest“ mit Gerard Butler interessant, der ebenfalls auf ein klares Genrepublikum zielt.
Ob „Supermax“ am Ende mehr als nur ein weiterer Star-Titel im Streaming-Angebot wird, hängt vor allem davon ab, wie stark Green das Hochsicherheitsgefängnis als Schauplatz nutzt. Die Ausgangslage ist klar: Smith kehrt in ein großes Action-Format zurück, aber diesmal ohne Kinoauswertung und mit einem Projekt, das eher auf Spannung als auf Franchise-Motor setzt.

