Lesen: Daniel Ricciardo lässt Rückkehr offen und spricht über sein Comeback

Daniel Ricciardo lässt Rückkehr offen und spricht über sein Comeback

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schließt eine Rückkehr in den Rennsport nicht aus. Der frühere Red-Bull-Pilot sagte im Podcast , er wolle ein mögliches Comeback nicht ausschließen und stellte klar: „Sag niemals nie.“

Der 35-Jährige ist seit rund eineinhalb Jahren nicht mehr aktiv im Rennbetrieb. In dem Gespräch machte er zugleich deutlich, dass er derzeit keinen Druck verspürt, wieder ins Cockpit zu steigen. „Aber aktuell genieße ich es sehr, nicht im Wettbewerb zu stehen. Ich genieße die kleinen Dinge im Leben und dass ich nicht ständig auf einer Bühne stehen muss“, sagte Ricciardo. Auch für die nächsten Jahre legte er sich nicht fest: „Ob ich weiß, wie ich mich in drei oder fünf Jahren fühlen werde? Nein“.

Gewichtig ist vor allem, wie offen Ricciardo über seinen Blick auf die eigene Karriere spricht. Ein möglicher Neustart käme für ihn nur dann infrage, wenn der Spaß im Vordergrund steht. „Falls ich mich eines Tages zu einem Comeback im Rennsport entscheiden sollte, dann definitiv eher aus Spaß an der Sache und nicht, weil ich einen Titel gewinnen will“, sagte er. Der Australier machte auch klar, dass er sich nicht mehr über Leistung definieren will. „Sollte ich jemals wieder in den Rennsport zurückkehren, möchte ich sicherstellen, dass es vor allem Freude macht. Ich muss nicht mehr versuchen, der Beste zu sein. Ich will einfach Spaß daran haben.“

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Das ist bemerkenswert, weil Ricciardo lange als einer der populärsten Fahrer der Formel 1 galt, seine jüngsten Jahre in der Königsklasse aber nicht mehr von derselben Leichtigkeit geprägt waren. Er sagte selbst, dass ihm am Ende seiner Formel-1-Laufbahn der Spaß verloren gegangen sei. Während seines Ausstiegs in der laufenden Saison nahm er sich außerdem Zeit fern vom Motorsport. Der Abstand half ihm offenbar, die Beziehung zu seiner Sportart neu zu ordnen. „Ich glaube, der Besuch anderer Rennen hat mir wieder eine gesunde Beziehung dazu aufgebaut“, sagte er.

Ricciardo ist derzeit Markenbotschafter für , das als Motorenpartner von aufgestellt ist. Genau daraus ergibt sich auch die nächste Frage: ob der Rückzug nur eine Pause bleibt oder ob der Australier irgendwann tatsächlich noch einmal zurückkehrt. Nach seinen Worten hängt das nicht von Ehrgeiz oder Titeln ab, sondern davon, ob er den Rennsport wieder so erleben kann, wie er ihn vermisst hat: mit Freude.

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