Lesen: Thüringer Hc greift in Dijon nach dem nächsten Final-Four-Coup

Thüringer Hc greift in Dijon nach dem nächsten Final-Four-Coup

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Der steht nach dem Sensationssieg im Vorjahr erneut im Final Four der . Am Samstag, dem 16. Mai 2026, trifft das Team von im französischen Dijon im Halbfinale auf . Anwurf ist um 15 Uhr. Müller sagte vor dem Turnier, eine Schlagzeile mit dem Satz „Sensation: Titelverteidiger THC macht etwas möglich, was bisher noch keiner geschafft hat“ wäre sein Traum.

„Das wäre ein Traum“, sagte Müller mit Blick auf die Möglichkeit, den Titel erneut zu holen. Der Trainer machte zugleich klar, dass er mit seinem Team nicht als Statist anreist. „Wir sind Titelverteidiger. Und wenn Du als Titelverteidiger dahin reist, werde ich nicht Platz vier als Ziel formulieren“, sagte er. Der Thüringer HC hatte das Final-Four-Turnier im Vorjahr in Graz mit einem Finalsieg gegen Graz gewonnen.

Diesmal kommt der Bundesliga-Club mit einer Reihe von Sorgen nach Dijon. plagt sich mit Knieproblemen herum und kann nach Müllers Angaben momentan nur einmal die Woche trainieren. ist verletzt von der Nationalmannschaft zurückgekommen. hat sich einen Finger gebrochen. Müller sagte, er werde Niederwieser nicht hundertprozentig fit bekommen, aber zumindest einsatzbereit.

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In dieser Situation hat der Trainer das Team in der kurzen Vorbereitung auf zwei Dinge eingestellt: Einsatz und Tempo. „Wir haben beim Montagtraining den Kampfgeist beschworen. Das war das, was uns in Blomberg gefehlt hat“, sagte Müller. Einen Tag später habe im Training die Schnelligkeit im Mittelpunkt gestanden. „Gestern war das Thema dann Rennen wie die Hasen“, sagte er. Gegen Viborg werde genau das nötig sein.

Der Gegner aus Midtjylland ist für Müller ein anderes Kaliber als noch in früheren Jahren. Viborg HK war einst ein dänischer Serienmeister und zählt nach seiner Darstellung zu den dreimaligen Champions-League-Siegern, ist aber nicht mehr so dominant wie zu Zeiten mit . „Sie sind individuell sehr gut aufgestellt. Viborg kommt komplett über die Schnelligkeit. Diese Stärke muss man ihnen nehmen. Über Kompaktheit und über Mannschaftsgeist“, sagte Müller.

Das Teilnehmerfeld im Final Four hält der Thüringer-Trainer insgesamt für eng beieinander. Gastgeber Dijon sieht er leicht vorne, weil das Turnier im eigenen Land stattfindet. Für den THC bleibt damit wenig Raum für Rechenspiele. Nach dem Triumph von Graz geht es nun darum, den Sprung aus der Außenseiterrolle heraus zu bestätigen und in Dijon erneut ein Endspiel zu erreichen. Ob die Mannschaft trotz der Personalsorgen genug Kraft für den nächsten Coup hat, entscheidet sich am Samstag gegen Viborg HK.

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