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Erlangen vor der Bergkirchweih: Volleth braucht noch Übung am Fass

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In einer Woche beginnt die in Erlangen. Die Fahrgeschäfte stehen bereits, und rund um sie geht der Aufbau weiter, während die Stadt auf den Start ihres traditionsreichsten Festes zusteuert.

Für , den neuen Bürgermeister von Erlangen, steht dabei ein Auftritt im Mittelpunkt, den viele Besucher genau beobachten werden: Er soll in diesem Jahr das erste Fass anzapfen. Bei einer jüngsten Bierprobe brauchte Volleth dafür noch zehn Schläge. Er selbst will die offizielle Eröffnung diesmal mit zwei oder drei Schlägen schaffen.

Dass der Bürgermeister ausgerechnet an dieser Stelle unter besonderer Beobachtung steht, hat mit der Bedeutung des Festes zu tun. Die Bergkirchweih gilt als das älteste Bierfest in Deutschland und steht seit Kurzem auch auf der bayerischen Landesliste des immateriellen Kulturerbes. Für Erlangen ist der Auftakt deshalb nicht nur ein Datum im Kalender, sondern ein öffentliches Ritual, an dem sich Tradition, Erwartung und Stadtimage verdichten.

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Auch beim Bier selbst gibt es keine Überraschung. Die Preise auf dem Berg bleiben stabil. Eine Maß im traditionellen Steinkrug kostet zwischen 13,80 Euro und 14,50 Euro. Der Steinkrug ist dabei kein Glas, sondern ein Krug aus Steinzeug, und genau das gehört zu den unverwechselbaren Merkmalen der Bergkirchweih.

Zwischen fertig aufgebauten Fahrgeschäften und dem weiterlaufenden Aufbau zeigt sich schon jetzt, worauf die Stadt in den kommenden Tagen zusteuert: auf ein Fest, das tief in Erlangen verankert ist und bei dem der erste Schlag am Fass mehr ist als eine Formalität. Wenn Volleth die Eröffnung in der gewünschten Zahl trifft, wäre der symbolische Start geglückt. Verfehlt er sie, würde auch das in Erlangen niemand so schnell vergessen.

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