Lesen: Andrew Gilding holt ersten Floor-Titel bei Players Championship 16

Andrew Gilding holt ersten Floor-Titel bei Players Championship 16

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hat gewonnen und damit den ersten Floor-Titel seiner Karriere geholt. Der Engländer setzte sich im Finale in der Abendzeitung mit 8:3 gegen durch und nahm £15.000 Preisgeld mit nach Hause.

Es war ein Sieg mit Gewicht, im wörtlichen und im sportlichen Sinn. Gilding sagte nach dem Triumph, er habe auf diesen Moment „seit einer langen Zeit“ gewartet. In einem Feld, das an einem Tag mehrere große Namen fallen sah, war er am Ende der Mann, der stehen blieb.

Der Weg dorthin war klar, aber nicht leicht. Gilding spielte im Viertelfinale gegen stark auf, durchschnitt 103,82 Punkte und gewann 6:2. Danach folgte ein 7:5-Erfolg gegen im Halbfinale, ehe er Clayton im Endspiel den Rhythmus nahm und das Match mit 8:3 entschied.

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Für Gilding ist der Erfolg mehr als ein weiterer Eintrag in die Liste der Sieger. Sein letzter seniorer Titel auf der PDC-Bühne war der -Erfolg 2023, und dieser Sieg war zugleich sein erster ProTour-Titel überhaupt. Er beschrieb selbst, wie sehr ihn der Moment beschäftigt habe: Er erinnerte sich an frühere Endspiele, an starke Gegner und daran, dass er damals oft knapp danebenlag. Diesmal brachte er es über die Linie.

Bemerkenswert ist auch, wie offen Gilding über seine Form und seinen Körper sprach. Er sagte, er habe seit seinem UK-Open-Triumph vor zwei Jahren fast zwei Stone zugelegt. Trotzdem betonte er, dass sich an seinem Training im Kern wenig geändert habe. Aus seiner Sicht geht es im Darts nicht nur um Spitzenform an einem Tag, sondern darum, dranzubleiben, wenn die Ergebnisse schwanken. „Die Form fällt, die Form steigt“, sagte er sinngemäß, und genau diese Geduld habe er gebraucht.

Der Sieg kam an einem Turniertag, an dem mehrere bekannte Namen früh strauchelten. verlor in Runde eins 3:6 gegen Joe Hunt. Beau Greaves unterlag in Runde zwei 3:6 gegen Stephen Bunting. Raymond van Barneveld wurde zum Auftakt von Karel Sedlacek mit 6:0 weißgewaschen. In diesem Umfeld wirkte Gildings Lauf umso wertvoller, weil er nicht nur gewann, sondern sich durch ein Feld arbeitete, das kaum Fehler verzieh.

Für den 77. Spieler der Szene, der an solchen Tagen oft im Schatten der ganz großen Namen steht, ist der Erfolg auch ein Signal an die Rangliste. Gilding sagte, er habe einen starken Start in die Saison erwischt und sei für fast alles mehr oder weniger qualifiziert. Genau das will er halten. Er will nicht in der Tabelle abrutschen und er will sich Plätze für die und die European Championship sichern. Der nächste Schritt ist deshalb nicht Feier, sondern Bestätigung: Er muss den Lauf jetzt in Ergebnisse verwandeln, die länger tragen als ein einzelner Turniersieg.

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