Lesen: Bastian Schweinsteiger kritisiert WM-Wasserpausen bei Kanada gegen Bosnien-Herzegowina

Bastian Schweinsteiger kritisiert WM-Wasserpausen bei Kanada gegen Bosnien-Herzegowina

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hat während des WM-Spiels zwischen Canada und Bosnien-Herzegowina die Wasserpausen scharf kritisiert. Der ARD-Experte störte sich live daran, dass der Platz während der Trinkunterbrechungen auch noch gewässert wurde und sich das Spiel danach spürbar veränderte.

Genau deshalb wird der frühere Nationalspieler jetzt gesucht: Er machte im laufenden TV-Programm aus einer Regelfrage eine Spielszene. Die Partie endete 1:1, doch für Schweinsteiger stand nicht das Ergebnis im Mittelpunkt, sondern die Frage, warum bei Bedingungen in Toronto mit 25 Grad und 48 Prozent Luftfeuchtigkeit überhaupt unterbrochen werden musste. „Das hat mich ein bisserl gestört“, sagte er sinngemäß über die Pausen und stellte die Regelung bei gutem Wetter offen infrage.

Seine Kritik zielte nicht nur auf die Unterbrechung selbst, sondern auf das, was danach kam. Schweinsteiger sagte, der Ball sei nach dem Bewässern schneller gelaufen, die Spieler hätten sich neu orientieren müssen und das Passspiel sei holprig geworden. Er beschrieb damit einen direkten Einfluss auf den Spielfluss: Vor der Pause sei der Ball noch anders unterwegs gewesen, danach habe sich alles verändert. „Das verändert alles“, lautete sein Fazit über die Situation im Spiel.

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Damit bekam eine eigentlich als Hitzeschutz gedachte Regel eine andere Wirkung im Blick eines Experten, der das Spiel in Echtzeit beobachtete. Toronto wurde als Ort mit guten Fußballbedingungen beschrieben, mit Sonne und moderaten 25 Grad. Schweinsteiger stellte genau diesen Punkt in den Mittelpunkt und machte klar, dass er die Kombination aus Wasserpause und erneutem Wässern des Rasens nicht für nötig hielt, wenn die Belastung aus seiner Sicht gar nicht extrem war.

Offen bleibt, welche genaue WM-Vorgabe das zusätzliche Bewässern des Platzes in diesen Pausen überhaupt verlangt. Für den Moment bleibt vor allem Schweinsteigers Einwand hängen: Wenn Wetter und Luftfeuchtigkeit aus seiner Sicht nicht nach Ausnahmefall klingen, wirkt eine Regel, die das Spiel unterbricht und den Rasen zusätzlich nass macht, schwer zu erklären. Für Canada und Bosnien-Herzegowina blieb am Ende ein 1:1, für die Debatte um die WM-Wasserpausen aber ein deutliches Urteil aus dem Fernseher.

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