Hamilton führt das Rennen beim GP Barcelona, doch die Spitze bleibt in Bewegung. Der Rennverlauf kippt mit jedem Boxenstopp, und der Führende wurde weiter angewiesen, das Tempo hochzuhalten, obwohl er noch einmal an die Box muss.
Genau deshalb suchen viele jetzt nach GP Barcelona: Die Frage ist nicht mehr nur, wer vorne liegt, sondern wie lange das hält. Hamilton soll in sieben Runden noch einmal stoppen, nachdem die geplante 26-Runden-Phase auf 30 Runden ausgedehnt werden musste. Gleichzeitig rückten Antonelli und Norris näher heran, und das Feld wurde durch unterschiedliche Reifenmischungen neu sortiert.
Hamilton wechselte von harten Reifen auf neue Mediums und sagte über Funk: Er wolle die Zeiten wissen, die er fahren müsse. Vor dem Stopp lag Antonelli 0,6 Sekunden hinter Russell, später war Antonelli nur noch 1,3 Sekunden hinter Hamilton, während Norris 1,7 Sekunden hinter Antonelli lag. Antonelli stoppte außerdem und kam vor Norris zurück auf die Strecke, was den Druck auf die Gruppe an der Spitze weiter erhöhte.
Auch hinter ihnen verschob sich das Bild. George kam an die Box, um Hamilton abzuwehren, verlor dabei aber weiter Zeit, und sein Problem schien eher größer als kleiner zu werden. Max Verstappen stoppte erneut, wechselte auf weiche Reifen und kam hinter Piastri zurück. Fernando Alonso absolvierte seinen ersten Stopp und kehrte auf harten Reifen zurück, während Kimi Antonelli per Funk nach mehr Pace fragte und vom Ingenieur ein Ja bekam.
Der Rennausgang bleibt deshalb offen, aber die Richtung ist klar: Hamilton liegt vorne, ohne das Rennen schon kontrollieren zu können. Wenn er den letzten Stopp verliert oder auch nur zu viel Zeit einbüßt, können Antonelli und Norris den Kampf an der Spitze sofort neu aufziehen.

