Lesen: Krim: Ukrainische Drohnen haben Verkehrsader für Russlands Süden stark getroffen

Krim: Ukrainische Drohnen haben Verkehrsader für Russlands Süden stark getroffen

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Ukrainische Drohneneinheiten haben nach Angaben ihres Kommandeurs im vergangenen Monat den Verkehr auf der um mehr als zwei Drittel reduziert. Gleichzeitig griffen ukrainische Streitkräfte am Freitag erneut mehrere Ziele auf der Krim mit Drohnen an, darunter ein gemeldeter Angriff am .

Browdi, der die ukrainischen Drohnenstreitkräfte seit Juni vergangenen Jahres führt, sagte in einem Interview, die Krim werde bald von Russland abgeschnitten sein. Er sprach von einer Kampagne, die nicht nur die Route selbst trifft, sondern auch den russischen Nachschub im Süden erschwert. Die Noworossija-Route verbindet Rostow am Don über die Küste des Asowschen Meeres mit Melitopol, Mariupol und der Krim und ist für Moskau der wichtigste Landkorridor zur Versorgung seiner Kräfte in der Südukraine.

Die Straße ist seit Ende Mai fast vollständig für den zivilen Verkehr gesperrt. Für die ukrainische Seite ist sie mehr als nur eine Verkehrsverbindung; ukrainische Streitkräfte nennen sie laut Angaben der Zeitung die Todesstraße. Browdi sagte, seine Einheiten beobachteten jede Bewegung auf der Strecke und hätten die Reparaturarbeiten der Gegenseite vollständig im Griff.

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Die Wirkung der Angriffe lässt sich von außen nur schwer prüfen. Ukrainischen Angaben zufolge sollen Dutzende Lastwagen und Tankwagen zerstört worden sein, doch unabhängige Bestätigungen dafür liegen kaum vor. Auch die Behauptung, der Verkehr auf der Route sei binnen eines Monats um mehr als zwei Drittel eingebrochen, stammt aus ukrainischen Reihen und ist Teil eines Informationskriegs, in dem beide Seiten mit großen Verlustzahlen arbeiten.

Dass die Linie dennoch Gewicht hat, liegt an ihrer Funktion für Russlands Krieg im Süden. Die Krim dient der russischen Armee für Luftangriffe auf ukrainisches Gebiet und für die Versorgung ihrer Einheiten in der Südukraine. Wenn Nachschubwege unter Druck geraten, trifft das nicht nur das Militär; auch das Hotel- und Gaststättengewerbe auf der Krim spürt die Folgen der wiederholten Angriffe auf den Verkehrskorridor. Browdi sagte, er erwarte, innerhalb eines weiteren Monats die Straße vollständig kontrollieren zu können.

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