Lesen: Nelson Acosta wird 82: Ítalo Traverso erinnert an den Chileaner im Herzen

Nelson Acosta wird 82: Ítalo Traverso erinnert an den Chileaner im Herzen

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nutzte den 82. Geburtstag von für eine Erinnerung, die mehr war als eine Gratulation. Er beschrieb den früheren Trainer als Mann, der sich am Ende wie ein Chilene fühlte, wie ein Chilene sprach und dessen Familie sich in Chile niederließ.

Gerade an diesem Tag rückt der Name Acosta wieder in den Mittelpunkt, weil er in Chile seit Jahren nicht nur als erfolgreicher Coach, sondern als Teil der Fußballgeschichte gesehen wird. Traverso sprach mit RedGol und stellte klar, warum der Uruguayer in Chile zu einer eigenen Figur wurde: weil er sich dort nicht nur sportlich, sondern auch persönlich verwurzelt habe.

Acosta gewann nationale Titel mit und , führte die chilenische Nationalmannschaft und blieb mit 36 Siegen in 94 Spielen bei einer Erfolgsquote von 47,16 Prozent in Erinnerung. Zu seinen größten Momenten zählen die Qualifikation für die WM in Frankreich 1998 und die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in , zwei Etappen, die seinen Ruf als einer der meistgeschätzten Trainer des Landes prägten.

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Traverso erinnerte auch an einen Sieg gegen Uruguay im Estadio Nacional, den Acosta leidenschaftlich gefeiert habe. Diese Szene passt zu dem Bild, das der frühere Weggefährte zeichnete: ein Trainer, der in Chile zu Hause war, auch wenn er in Uruguay geboren wurde, und dessen Name mit Erfolgen verbunden bleibt, die weit über einzelne Spiele hinausreichen.

Die Erinnerung bekommt allerdings eine schwere zweite Ebene. Acosta kämpft gegen Alzheimer und wurde in den vergangenen Wochen dringend ins Krankenhaus gebracht. Während also sein 82. Geburtstag Anlass für Anerkennung war, bleibt die eigentliche Frage die nach seinem aktuellen medizinischen Zustand nach dieser akuten Einlieferung.

Im Moment steht damit weniger ein neuer sportlicher Meilenstein im Raum als die Bilanz eines Lebens, das den chilenischen Fußball mitgeprägt hat. Traversos Worte machen deutlich, dass Acostas Vermächtnis fest sitzt; offen ist nur, wie es ihm nach der jüngsten Notaufnahme gesundheitlich tatsächlich geht.

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