Lesen: Vanessa Nußbaumer beendet Karriere nach langem Kampf mit Verletzung

Vanessa Nußbaumer beendet Karriere nach langem Kampf mit Verletzung

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hat ihre aktive Ski-Karriere beendet. Die 27-jährige Vorarlbergerin aus Sibratsgfäll sagte, jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, nach jahrelangem Ringen mit einer schweren Beinverletzung Schluss zu machen.

Für Nußbaumer kommt der Schritt nicht aus dem Nichts. Sie meldete sich erst am 1. Dezember des Vorjahres mit Rang fünf in der zurück, wurde am 20. Januar in St. Anton am Arlberg im Super-G Dritte und stand wieder auf einem -Podest. Anfang März verpasste sie in Fassatal als 31. Weltcuppunkte um 0,07 Sekunden. Kurz darauf wurde die Entscheidung öffentlich: Der Körper hielt zwar wieder Wettkämpfe aus, aber die Karriere ließ sich für sie nicht mehr sinnvoll fortsetzen.

Ausgelöst wurde alles durch den schweren am 23. November 2023, bei dem sie sich Schien- und Wadenbein am rechten Unterschenkel kompliziert brach. Es folgten Operationen, darunter ein Eingriff am 13. April und die Entfernung eines in den USA eingesetzten Metallnagels im Sanatorium Hochrum. Im Dezember 2024 versuchte sie ein Comeback, musste wegen anhaltender Schmerzen aber wieder abbrechen; im Jänner 2025 beendete sie ihre Saison vorzeitig. Sie selbst sagte, sie sei die ganze Saison mit Schmerzen gefahren und die Ärzte hätten ihr gesagt, dass das auch nicht besser werde.

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Brisant ist der Widerspruch, der ihre Entscheidung erst richtig erklärt: Direkt nach der Operation seien die Schmerzen noch stark gewesen, nach einer Woche aber komplett verschwunden. Trotzdem blieb sie bei ihrem Entschluss. Nußbaumer verlor nach eigenen Angaben ihren ÖSV-Kaderplatz, weil sie trotz Schmerzen in der Vorsaison ohne Verletztenstatus weitergefahren war. Ein Mittrainiererstatus sei ihr zwar angeboten worden, allerdings ohne Servicemann. Dazu komme, dass sie vom nicht mehr unterstützt werde. Unter diesen Bedingungen sei der Sport für sie finanziell nicht mehr tragbar.

Damit endet nicht nur der Versuch einer Rückkehr, sondern auch ein weiterer Abschnitt im ÖSV-Frauenteam, das zuletzt schon und verloren hatte. Nußbaumer kann sich vorstellen, einmal als Trainerin mit Kindern zu arbeiten. Was sie nach dem Abschied vom aktiven Skisport tatsächlich macht, ist offen.

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