Südkorea hat sein erstes Gruppenspiel bei der WM in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik gegen Tschechien mit 2:1 gewonnen. Der Erfolg am 12. im Guadalajara-Stadion in Zapopan kam nach einem Rückstand zustande und setzte ein frühes Zeichen in Gruppe A.
Dass der Sieg noch am selben Tag breite Aufmerksamkeit bekam, zeigte auch WONHO. Der Sänger schrieb auf seinem privaten SNS: „I believed in Korea!“ und machte damit klar, wie sehr dieser Abend über das Spielfeld hinaus wirkte.
Der Weg zum Sieg war eng. Südkorea geriet nach dem Gegentor in der 14. Minute der zweiten Halbzeit unter Druck, fand aber die passende Antwort: Hwang In-beom traf in der 22. Minute der zweiten Halbzeit nach Vorarbeit von Lee Kang-in zum Ausgleich, bevor Oh Hyeon-gyu in der 35. Minute der zweiten Halbzeit das Siegtor erzielte. Genau diese Wende macht das Ergebnis so bemerkenswert, weil es nicht nur ein knapper Erfolg war, sondern ein Spiel, das erst spät seine Richtung änderte.
Für Südkorea ist dieser Start historisch. Es war der vierte Sieg des Landes in einem ersten Gruppenspiel bei einer Weltmeisterschaft und der erste seit 16 Jahren. Ein Auftakterfolg dieser Art ist selten genug, um Gewicht zu haben, und er ist es noch mehr, wenn er nach einem Rückstand gelingt. Kim Seung-gyu steht damit für einen Abend, an dem Südkorea nicht nur gewann, sondern einen alten Befund durchbrach: Dass der erste Schritt bei einer WM oft zäh ist, gilt diesmal nicht.
WONHOs Reaktion bekommt dadurch einen einfachen Sinn. Er kommentierte nicht bloß ein Spiel, sondern ein Ergebnis, das in Südkorea als besonderer Start in ein Turnier gelesen wird. Der Künstler hatte im Oktober vergangenen Jahres sein erstes reguläres Album „SYNDROME“ veröffentlicht und im März „WONHO WORLD TOUR <STAY AWAKE> in Seoul“ im Yes24 Wonderlock Hall veranstaltet, doch an diesem 12. lag der Fokus auf dem Nationalteam.
Für Südkorea geht es nun schnell weiter. Am 19. trifft die Mannschaft um 10 Uhr am selben Ort auf Mexiko, am 25. folgt um 10 Uhr das Spiel gegen Südafrika im Monterrey-Stadion. Das 2:1 gegen Tschechien verschafft Ruhe, aber es ist vor allem eine Ansage: Wer den Auftakt so dreht, muss sich an den nächsten beiden Spielen daran messen lassen.

