Lesen: Orf Wm: Rainer Pariasek kündigt 2026 seinen Abschied an

Orf Wm: Rainer Pariasek kündigt 2026 seinen Abschied an

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hat die Fußball-WM 2026 zu seinem letzten großen Turnier erklärt. Damit setzt der langjährige ORF-Sportmoderator einen klaren Schlusspunkt unter eine Karriere, die ihn seit Jahrzehnten zu einem der bekanntesten Gesichter des Senders gemacht hat.

Gerade deshalb wird seine Aussage jetzt gelesen: Pariasek ist seit 1987 beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zuerst bei Ö3, seit 1996 in der ORF-Sportredaktion. Seine erste Fußball-WM begleitete er 1998, nun nennt er ausgerechnet das Turnier 2026 als Abschied von der Weltbühne des Fußballs.

Für den Mann, der sich im Fernsehen längst ein öffentliches Profil aufgebaut hat, kommt der Satz mit sichtbarer Selbstachtung. Pariasek sagte, er sei „ein bisschen stolz und sehr dankbar“, dass es sich so ergeben habe, zum „Sportgesicht der Nation“ zu werden. Gleichzeitig weicht er der Kritik nicht ganz aus: Manche Vorwürfe gegen ihn hält er selbst für berechtigt. Kritik lese er allerdings nur gelegentlich, über Freunde, Kollegen oder in Foren; Facebook und Instagram nutze er nicht.

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Auch bei seinen Interviews bleibt er bei dieser Mischung aus Selbstbewusstsein und Distanz. Vor einer Werbepause, sagte Pariasek, habe man eine Frage und eine Antwort, da könne man niemanden nach der Relativitätstheorie fragen. Er wolle keine Floskeln und Standardantworten, sondern Sätze, die tragen. Dass daraus auch mal ein virales Gespräch mit wurde, passt zu seinem Stil: direkt, kurz, manchmal sperrig.

Der formale Endpunkt liegt für ihn dennoch noch nicht sofort vor. ORF-Mitarbeiter müssen mit 65 in Pension, Pariasek wird dieses Alter aber erst 2029 erreichen. Bis dahin bleibt die WM 2026 sein letzter angekündigter großer Auftritt, und genau deshalb steht jetzt weniger sein Abschied als die offene Frage im Raum, was nach diesem Turnier von seiner ORF-Zeit übrig bleibt.

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