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Großbrand im Sägewerk in Mistelbach: Hackschnitzelhalle zerstört

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In einem Sägewerk in Mistelbach ist in der Nacht auf Donnerstag, 11. Juni, ein großer Brand in einer Hackschnitzelhalle ausgebrochen. Als die ersten Kräfte kurz vor Mitternacht eintrafen, stand der Lagerbereich bereits in Vollbrand.

Genau deshalb wurde der Einsatz in Mistelbach so schnell zu einem Großalarm. Der Einsatzleiter hob die Alarmstufe auf B4 an, die höchste Stufe, und schließlich waren 170 Mitglieder aus 25 Feuerwehren und Feuerwehrstationen mit 39 Fahrzeugen im Einsatz. Die Feuerwehr setzte zudem eine Bezirksdrohne ein, um sich ein Bild von der Lage zu machen, während die Löscharbeiten weiterliefen.

Für die Suche nach dem Brand spielt auch heute noch die Größe des Einsatzes eine Rolle. Wer nach dem Sägewerk in Mistelbach sucht, stößt auf einen Vorfall, der nicht nur viel Personal band, sondern auch ein nahe gelegenes Ziel gefährdete: Die enorme Hitzeentwicklung und der starke Funkenflug brachten ein unmittelbar angrenzendes Fernheizkraftwerk in akute Gefahr.

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Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten. Dennoch blieb es nicht bei einem beherrschten Schaden: Die Halle, in der Hackschnitzel gelagert waren, wurde weitgehend zum Einsturz gebracht und vollständig zerstört. Der Brand blieb zwar größtenteils auf diesen Bereich beschränkt, doch gerade dieser Teil des Sägewerks war am Ende nicht mehr zu retten.

Nach dem Löschen der offenen Flammen begannen die Nachlöscharbeiten. Ein Radlader der Firma , ein weiterer von und ein Manitou der räumten die verbliebenen Hackschnitzel aus dem Brandraum, bevor sie in mühsamer Handarbeit vollständig abgelöscht wurden. Eine Ursache für das Feuer wurde nicht genannt. Damit bleibt nach dem Einsatz vor allem eine offene Frage zurück: Was den Brand in der Hackschnitzelhalle auslöste, ist bislang nicht bekannt.

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