Das WM-2026-Warm-up zwischen England und Costa Rica in Orlando begann nicht wie geplant. Ein Sturm verschob den Anstoß im Inter&Co Stadium auf 17 Uhr Ortszeit, also 22 Uhr BST und 17 Uhr EDT, und die Partie sollte nur starten, wenn bis dahin keine weitere Verzögerung kam.
Genau deshalb stand England – Costa Rica am Spieltag im Fokus: nicht wegen eines großen Turniers, sondern weil selbst ein Freundschaftsspiel vor der WM in Florida von Wetter und Vorsichtsmaßnahmen ausgebremst wurde. Auf Wunsch Englands wurden die Sprinkler im Stadion eingeschaltet, während die Organisatoren den Platz und den Zeitplan im Blick behielten.
Thomas Tuchel nutzte die verschobene Anstoßzeit, um seine Mannschaft klar zu ordnen. Jude Bellingham begann im Zehner-Raum vor Morgan Rogers, Noni Madueke bekam rechts den Vorzug vor Bukayo Saka, und Declan Rice kehrte nach seinem späten Einstieg in den Kader zurück, weil Arsenal das Champions-League-Finale erreicht hatte. Englands Startelf lautete Jordan Pickford, Ezri Konsa, Myles O’Reilly, John Stones, Reece James, Rice, Elliot Anderson, Bellingham, Anthony Gordon, Madueke und Harry Kane.
Für Costa Rica standen Keylor Sequeira, Johnson, Mitchell, Faerron, Araya, Salazar, Carlos Mora, Galo, Soto, Alcocer und Ugalde in der Anfangsformation. Die Paarung wirkte damit auf dem Papier wie ein routinierter Test vor dem Turnier, doch genau das machte die Verzögerung so auffällig: Ein Spiel, das eigentlich nur anlaufen sollte, musste erst durch Gewitter und Platzvorsicht kommen, bevor überhaupt der Ball rollen konnte.
Der Blick zurück nach Orlando erinnert daran, dass die Stadt schon 1994 mit einem Mittagsspiel von Mexiko gegen Irland bei europäischer TV-Zeit internationale Aufmerksamkeit bekam. Diesmal war es nicht die Hitze, sondern das Unwetter, das den Takt vorgab. Der nächste feste Punkt war schlicht der Anstoß um 17 Uhr Ortszeit, sofern der Himmel hielt.

